«Frauen müssen vorsichtiger sein als Männer»

Martin Markovic, bekannt als Party-Marty, kämpfte in der vergangenen Staffel der «Bachelorette» für die grosse Liebe. Der Arboner würde sofort wieder mitmachen, weil die Sendung seinen Bekanntheitsgrad markant erhöht hat. Wieso haben Sie teilgenommen?

Amy Douglas
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Martin Markovic «Party Marty» Ex-Kandidat Bachelorette (Bild: PD)

Martin Markovic «Party Marty» Ex-Kandidat Bachelorette (Bild: PD)

Martin Markovic, bekannt als Party-Marty, kämpfte in der vergangenen Staffel der «Bachelorette» für die grosse Liebe. Der Arboner würde sofort wieder mitmachen, weil die Sendung seinen Bekanntheitsgrad markant erhöht hat.

Wieso haben Sie teilgenommen?

Um die grosse Liebe zu finden. Leider hat es nicht gefunkt.

Wem empfehlen Sie eine Teilnahme beim «Bachelor»?

Grundsätzlich allen, die Lust haben, etwas zu erleben. Die Leute sollten aber kritikfähig sein. Wer mitmacht, wird manchmal auch einstecken müssen.

Wie viel ist echt an den Dialogen und Situationen in der Sendung?

Ich kann sagen, dass alles vom mir aus gekommen ist. Es kann schon sein, dass bei schüchternen Kandidaten nachgeholfen wird, aber im Grunde ist jeder einzelne Mitspieler völlig frei, wie er redet und agiert.

Haben «Bachelor»-Beziehungen eine Chance?

Das kann gut möglich sein. Man sieht das ja bei Zaklina und Michael, die zusammengezogen sind. Problematisch finde ich die drei bis vier Monate zwischen Drehzeit und Sendeschluss, in denen die Beziehung geheim gehalten werden muss. Da wird der Druck oft zu gross.

Gibt es No-Gos bei der Sendung «Bachelor»?

Nicht direkt. Aber Frauen müssen heutzutage generell vorsichtiger sein, weil viele Leute Vorurteile haben.

Inwiefern?

Bei Frauen heisst es schneller als bei Männern, dass sie billig sind. Deshalb müssen sie aufpassen, sich nicht zu freizügig anzuziehen. Wenn man als blöd abgestempelt ist, wird es schwierig, eine neue Beziehung zu führen.

Könnte das nach einer Teilnahme nicht sowieso schwieriger sein?

Nein, man bekommt viele Anfragen. Manche schicken einem sogar Liebesbriefe. Viele meiner Mitkandidaten sind jetzt in einer glücklichen Beziehung.

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Ich konzentriere mich im Moment voll auf die Musik. Ich habe trotzdem enorm von der Sendung profitiert.

In welcher Hinsicht?

Für mich als Musiker war es natürlich positiv, dass die halbe Schweiz über mich gesprochen hat. Ich habe jetzt einen Plattenvertrag und viele Fans.