«Frauen mögen Männer, die Gefühle zeigen»

Nach neun Folgen kennt ihn fast die ganze Schweiz. Reto Zillig aus Roggwil. In der Fernsehsendung «Bauer, ledig, sucht» überrascht der ehemalige Bestatter mit Tränen und seiner ehrlichen Art. Jetzt überlegt er sich, für Isabella sein Leben umzukrempeln.

Donat Beerli
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Bald eine richtige Familie? Reto Zillig mit seiner Herzensdame Isabella und deren beiden Söhnen. Bild: pd

Bald eine richtige Familie? Reto Zillig mit seiner Herzensdame Isabella und deren beiden Söhnen. Bild: pd

Nach neun Folgen kennt ihn fast die ganze Schweiz. Reto Zillig aus Roggwil. In der Fernsehsendung «Bauer, ledig, sucht» überrascht der ehemalige Bestatter mit Tränen und seiner ehrlichen Art. Jetzt überlegt er sich, für Isabella sein Leben umzukrempeln. Reto Zillig, vergangene Woche flimmerte die vorläufig letzte Folge mit Isabella und Ihnen über den Bildschirm. War's das? Nicht ganz. Die Zuschauer dürfen sich noch auf eine Überraschung gefasst machen. Müssen sich dafür aber ein paar Folgen gedulden. Ein Heiratsantrag? Ich sage nichts. Wäre ja auch ein wenig früh. Wie sieht es sonst mit Ihren Plänen aus? Isabella und ich schauen uns gerade nach einem Bauernhof um. Sie wollten doch zu Hause auf dem Hof der Eltern bleiben. Zuerst schon. Doch das funktioniert irgendwie nicht. Ich will vor allem Isabella glücklich machen. Das kann irgendwo sein. Sie hat diesen Traum von einem gemeinsamen Hof – und denn will ich ihr erfüllen. Dem Thurgau bleiben Sie aber erhalten? Ich hoffe es. Wie kommen Sie eigentlich mit Ihrem Promi-Status klar? Gut. Es ist schon lustig, wenn man auf allen Baustellen in der Schweiz erkannt wird. Mich freut das, du lernst viele interessante Menschen kennen. Und sowieso: Ist ja schön, wenn die Schweiz merkt, dass Thurgauer Bauern nicht langweilig sind. Isabella hat bereits zwei Kinder. Wie fühlen Sie sich eigentlich in der Stiefvater-Rolle? Ich arbeite daran. Das geht nicht von heute auf morgen. Doch ich habe ja auch Zeit. Sie meinen es wirklich ernst. Wer gesehen hat, wie ich wegen Isabella vor meinen Freunden und Arbeitskollegen in Tränen ausgebrochen bin, weiss das. Solche Emotionen kannst du nicht spielen. Und sie meint es auch ernst? Das sieht man ja am Bildschirm. Die anderen Verehrerinnen geben aber trotzdem keine Ruhe. Es ist noch schlimmer geworden, seit ich in der Sendung geweint habe. Täglich bekomme ich SMS und Facebook-Anfragen. Frauen mögen eben Männer, die Gefühle zeigen können.