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Fracking soll tiefe Geothermie nicht verhindern

FRAUENFELD. In einer Motion fordern Kantonsrat Josef Gemperle (CVP Fischingen) und 67 Mitunterzeichner aus allen Fraktionen, dass die Regierung ein Gesetz über die Nutzung des tiefen Untergrunds erarbeitet.

FRAUENFELD. In einer Motion fordern Kantonsrat Josef Gemperle (CVP Fischingen) und 67 Mitunterzeichner aus allen Fraktionen, dass die Regierung ein Gesetz über die Nutzung des tiefen Untergrunds erarbeitet. Anlass sind Vorstösse auf kantonaler und Bundesebene, die das Fracking zur Gewinnung von Erdgas verhindern wollen. Die Motionäre befürchten nun, dass Vorstösse gegen das Fracking die tiefe Geothermie (Erdwärmenutzung) zur Stromerzeugung blockieren könnten. Von der tiefen Geothermie spricht man ab Tiefen von über 400 Metern. Beim Fracking wird durch eine Bohrung ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in den Untergrund gepresst, um Klüfte zu schaffen und Erdgas zum Fliessen zu bringen.

Ein Gesetz zur Nutzung des Untergrunds gebe den Beteiligten Rechtssicherheit, heisst es. Die Motion fordert oberste Priorität für den Schutz des Trinkwassers. Es brauche klare Regeln für Tiefenbohrungen. In Gebieten mit Trinkwasservorkommen sei auf das Fracking mit Giftstoffen zu verzichten. Das Bergbauregal liegt bei den Kantonen. (mkn)

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