Fokussierung auf Kompetenzzentren

Die neue Pflegefinanzierung, die seit Beginn dieses Jahres in Kraft ist, zwingt die Spitex-Vereine zur Zusammenarbeit. Da nicht alle Organisationen in der Lage sind, die neu vorgeschriebene Akut- und Übergangspflege anzubieten, sind in diesem Bereich Kooperationen nötig.

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Die neue Pflegefinanzierung, die seit Beginn dieses Jahres in Kraft ist, zwingt die Spitex-Vereine zur Zusammenarbeit. Da nicht alle Organisationen in der Lage sind, die neu vorgeschriebene Akut- und Übergangspflege anzubieten, sind in diesem Bereich Kooperationen nötig. Für eine kleine Spitex ist es beispielsweise kaum möglich, die geforderte Verfügbarkeit rund um die Uhr zu gewährleisten.

«Das Ziel ist die Fokussierung auf wenige Kompetenzzentren», sagt Susanna Schuppisser, Leiterin des Gesundheitsamtes. Die Zusammenarbeit könne ganz unterschiedliche Formen annehmen: Sie denke an regionale Zusammenschlüsse in diesem spezifischen Bereich, Kooperationsverträge mit Organisationen, die diese Leistung anbieten, oder Aufträge an private Anbieter.

Noch sind zwischen den Gemeinden und den Spitex-Vereinen keine Leistungsvereinbarungen unterschrieben. Die Zeit war dafür schlicht zu knapp, sagt Roland Kuttruff, Präsident des Verbandes der Thurgauer Gemeinden.

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