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FÖRDERBEITRÄGE: «Regierung umgeht das Volk»

Der Präsident der Thurgauer Energiefachleute kritisiert die Kürzung des Energiefonds um zwei Millionen.
Pierre Honegger, Präsident der Energiefachleute Thurgau. (Bild: PD)

Pierre Honegger, Präsident der Energiefachleute Thurgau. (Bild: PD)

1,5 Millionen Gebäude in der Schweiz sind energetisch sanierungsbedürftig, sagt Pierre Honegger. Der Präsident der Energiefachleute Thurgau begrüsste vergangene Woche im Thurgauerhof Weinfelden rund 200 Interessierte aus der Baubranche, die sich an diesem Anlass über das Förderprogramm 2018 informieren wollten. Doch oft fehle das Geld, vor allem bei älteren Hauseigentümern, sagt Honegger weiter, schreibt der Verein Energiefachleute Thurgau in einer Mitteilung.

«Die Energie-Initiativen wurden von 84 Prozent der Thurgauer Bevölkerung angenommen.» Nun wolle der Regierungsrat die festgelegten Förderbeiträge um zwei Millionen Franken kürzen, heisst es in der Mitteilung weiter. «Dies zieht auch eine Reduktion der Förderbeiträge vom Bund mit sich.» Das ist für Honegger eine klare Umgehung des Volkswillens und zeigt in die falsche Richtung. Reto Hunziker (Abteilung Energie Kanton Thurgau) erklärte die Änderungen rund um das Förderprogramm. Die Förderung der Gebäudesanierung werde an die neuen Bedingungen des Bundes angepasst. So heisse das Programm neu «Gebäudemodernisierungen» und werde anhand der Effizienzklassen der GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kantone) bewertet. Förderbeiträge für Fenstersanierungen und Bauteile würden demnach entfallen, schreibt der Verein weiter.

Wer sein Haus isoliere oder auf erneuerbare Energien umstelle, profitiere von tieferen Betriebskosten sowie einem höheren Wohnkomfort und leiste einen wertvollen Umweltbeitrag, schreibt der Verein weiter. Der Wirtschaftsstandort Thurgau profitiere von zusätzlichen Aufträgen. «Geld, das im Kanton bleibt, den Standort sichert oder Arbeitsplätze schafft.»

Stefan Mischler (Vorstandsmitglied der Energiefachleute Thurgau und Prüfer) informierte die Fachleute, wie ein Fördergesuch korrekt eingereicht wird und wie die Prüfzeit, dank einer korrekten Eingabe, verkürzt werden kann. (red)

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