Flüchtlinge beschäftigen Kantonsräte

WEINFELDEN. Flüchtlinge beschäftigen die Thurgauer Politiker. Drei Anfragen dazu gingen im Grossen Rat ein.

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WEINFELDEN. Flüchtlinge beschäftigen die Thurgauer Politiker. Drei Anfragen dazu gingen im Grossen Rat ein. Gina Rüetschi (GP, Frauenfeld) stellt in einer Einfachen Anfrage Fragen zur privaten Betreuungsfirma, die für den Betrieb und die Sicherheit im Empfangs- und Verfahrenszentrum Kreuzlingen (EVZ) sorgt. Zudem will sie wissen, ob die Regierung Einfluss habe auf die Entkräftung der Vorwürfe, welche die «Sonntags-Zeitung» vor zehn Tagen durch die Publikation eines Berichtes eines Undercover-Journalisten erhoben hatte. Eine weitere Anfrage betrifft die Religionsfreiheit in den Flüchtlingszentren. Hans Trachsel (EDU, Amriswil) will wissen, ob es auch in Thurgauer Unterkünften Konflikte zwischen Moslems und Christen gebe. Er will Auskunft darüber, ob sie in den Flüchtlingszentren über die Christliche Kultur aufgeklärt werden.

Arbeiten statt Sozialhilfe

Ein dritter Vorstoss stellt Fragen zur Arbeitsintegration von Asylsuchenden. Toni Kappeler (GP, Münchwilen) will unter anderem wissen, ob der Kanton die Arbeitsintegration von Flüchtlingen mit Lohnzuschüssen fördern könnte. Das wäre für die öffentliche Hand günstiger als ein «Vollempfänger der Sozialhilfe», schreibt Kappeler. (sda)

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