FlowTex-Anwälte für Freisprüche

FRAUENFELD. Die Verteidiger der fünf Angeschuldigten im FlowTex-Prozess haben unisono Freisprüche für ihre Mandanten gefordert.

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FRAUENFELD. Die Verteidiger der fünf Angeschuldigten im FlowTex-Prozess haben unisono Freisprüche für ihre Mandanten gefordert. In dem mehrmonatigen Prozess will die Thurgauer Staatsanwaltschaft beweisen, dass unrechtmässige Gewinne aus den FlowTex-Betrügereien in der Schweiz gewaschen und dort versteckt wurden. Inzwischen hatten auch die Verteidiger der fünf Beschuldigten das Wort. Sie forderten allesamt Freisprüche. Sie übten schwere Kritik an der Anklageschrift, der Beweislage und an den rechtlichen Überlegungen der Staatsanwaltschaft. Die verbrecherische Herkunft der Vermögenswerte sei nicht erwiesen, sagte der Verteidiger der 69jährigen Ex-Frau des FlowTex-Chefs. Die Staatsanwaltschaft habe entlastende Elemente gezielt weggelassen. Ansonsten wäre das Feuerwerk an Vorwürfen verpufft. Es sei der Grundsatz «im Zweifel für die Angeklagte» anzuwenden. Der Prozess wird nächste Woche fortgesetzt. (sda)