Fischingen sucht Wohnung für Asylbewerber

FISCHINGEN. Die Politische Gemeinde Fischingen ist gesetzlich verpflichtet, mindestens sechs Asylbewerberinnen aufzunehmen. Aktuell wohnen zwei Asylbewerberinnen in der Gemeinde. Das heisst, dass die Gemeinde in absehbarer Zeit erneut Asylbewerberinnen aufnehmen muss.

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FISCHINGEN. Die Politische Gemeinde Fischingen ist gesetzlich verpflichtet, mindestens sechs Asylbewerberinnen aufzunehmen. Aktuell wohnen zwei Asylbewerberinnen in der Gemeinde. Das heisst, dass die Gemeinde in absehbarer Zeit erneut Asylbewerberinnen aufnehmen muss. Mit der bestehenden Wohnsituation kann die geforderte Anzahl Personen nicht untergebracht werden. Dies teilt der Gemeinderat mit. Aus diesem Grund ist die Gemeinde auf der Suche nach Wohnraum für vier bis sechs Asylbewerberinnen.

Keine alltägliche Situation

Der Gemeinderat ist sich gemäss der Mitteilung bewusst, dass die Unterbringung von Asylbewerbern für die Vermieter eine nicht alltägliche Situation darstellt. Nichtsdestotrotz ist sie bemüht, mit der vermietenden Partei eine enge Zusammenarbeit, gewährleistet durch die Sozialen Dienste, anzustreben. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Asylbewerberinnen in den alltäglichen Angelegenheiten trotz Integrationsbemühungen teilweise überfordert sind und Unterstützung benötigen. Da dies durch die Sozialen Dienste nur bedingt erledigt werden kann, ist der Gemeinderat auf der Suche nach einer Privatperson, die interessiert ist, als erste Ansprechperson für die Asylbewerberinnen bereitzustehen. Sie wird durch die Sozialen Dienste unterstützt.

Wer hat Wohnraum?

Wer im Besitz von Wohnraum ist und sich eine Vermietung an Asylbewerberinnen vorstellen kann, kann sich mit dem Leiter der Sozialen Dienste, Roger Nicolet, unter Telefon 071 978 70 74 oder mit dem zuständigen Gemeinderat und Präsidenten der Kommission Soziale Dienste Fischingen, Christoph Ammann, Telefon 079 245 35 42, in Verbindung setzen. (red.)