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FISCHINGEN: Saftiger Gewinn

Die Rechnungen der Politischen und der Schulgemeinde schliessen mit einem deutlichen Plus ab. Auch der verheerende Brand im Weiler Ober-Speck wurde an der Versammlung zum Traktandum.
Annika Frei

Annika Frei

hinterthurgau

@thurgauerzeitung.ch

Der Vollbrand eines alten Bauernhauses im Weiler Ober-Speck versetzte die Gemeinde Fischingen am Dienstagmorgen in Alarmbereitschaft. Auch am Abend, nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, prägte der Vorfall die Versammlung der politischen und der Schulgemeinde.

So informierte Elmar Stillhart, Zuständiger für das Ressort Sicherheit, über den Brand. Das Bauernhaus, das den Flammen zum Opfer fiel, brannte bis auf die Grundmauern nieder, Verletzte forderte das Ereignis glücklicherweise keine. Das Interesse an der Rechnungsgemeindeversammlung schien indes mässig, nur gerade 97 Stimmbürger waren anwesend.

Jahresrechnung weist Gewinn aus

Aus der laufenden Rechnung der Politischen Gemeinde resultiert ein Ertragsüberschuss von 147013 Franken, der dem budgetierten Aufwandüberschuss von rund 369200 Franken gegenübersteht. Zusätzliche Steuereinnahmen sowie Abweichungen vom Budget im Bereich öffentliche Sozialhilfe führten zu diesem guten Ergebnis, erklärte Finanzverwalter Hans-Peter Lorenz. Der Jahresbericht, die Rechnung 2016 sowie die beabsichtigte Gewinnverwendung wurden gutgeheissen.

Einstimmig genehmigten die Stimmberechtigten auch den Kreditantrag der Gemeinde in der Höhe von 193000 Franken zur Verlegung einer neuen Mischwasserkanalisationsleitung im Kirchweg. Die Einbürgerungsgesuche von Charlotte Feigl-Mader, Daniela Lang-Eberle, Jürgen Eberle und Tochter Lisa-Marie Eberle wurden mit grosser Mehrheit angenommen. Die Versammlung verlief ausserordentlich ruhig, so gab es nur gerade drei Wortmeldungen aus dem Plenum.

Höhere Steuereinnahmen als erwartet

Einen hohen Gewinn von 773196 Franken ausweisen konnte auch die Schulgemeinde. Das gute Jahresergebnis sei in erster Linie auf Aufwertungen zurückzuführen, zudem hätte die Wertvermehrung des Schulhauses Au in der Höhe von 630000 Franken dazu beigetragen, erklärte Schulgemeindepräsident Godi Siegfried. Ebenso habe das neue Rechnungsmodell HRM2 den Abschluss wesentlich beeinflusst. Auf diesem Ergebnis ausruhen wolle man sich aber nicht, erklärte der Schulpräsident und fügte hinzu: «Es ist uns wichtig, dass wir den ordentlichen Schulbetrieb mit den zu erwartenden Steuereinnahmen finanzieren können».

Die Jahresrechnung und die Investitionsrechnung genehmigten die Fischinger einstimmig. Einstimmig wählten die Anwesenden die bisherigen Mitglieder der Rechnungsprüfungskomission Andrea Brühweiler, René Grob, Sarah Huber und Patricia Willimann wieder. Man dürfe damit weiterhin auf ein bewährtes Team zählen, fügte Siegfried an.

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