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FISCHINGEN: Ein nicht vergessener Macher

Die Elektra Fischingen feiert ihr 110-jähriges Bestehen, Rudolf Moser seinen 105. Geburtstag. Die beiden verbindet eine lange Geschichte.
Rudolf Moser mit dem amtierenden Geschäftsführer der Elektra Fischingen, Ruedi Amrhein. Zusammen repräsentieren sie 60 Jahre der 110-jährigen Werksgeschichte. (Bild: Christoph Gmünder)

Rudolf Moser mit dem amtierenden Geschäftsführer der Elektra Fischingen, Ruedi Amrhein. Zusammen repräsentieren sie 60 Jahre der 110-jährigen Werksgeschichte. (Bild: Christoph Gmünder)

Die Elektra Fischingen kann dieses Jahr auf ihr 110-jähriges Bestehen zurückblicken. So ein rundes Jubiläum ist immer auch Anlass, die stattliche Anzahl Jahre Revue passieren zu lassen. Unweigerlich stösst man dabei auf eine Person, die das Geschick der Elektra Fischingen massgeblich und über viele Jahre mitgeprägt hat: Rudolf (Ruedi) Moser.

Ruedi Moser, der älteste Fischinger, durfte dieses Jahr seinen 105. Geburtstag feiern. Eine kleine Delegation des Elektra-Vorstandes besuchte den Jubilar im Regionalen Alterszentrum Münchwilen und würdigte damit eine Persönlichkeit, die im Gedächtnis vieler Fischinger nach wie vor fest verankert ist.

Hunde machen auch vor Stromabzählern nicht Halt

Für die Elektra Fischingen amtete er über 33 Jahre, von 1955 bis 1988, als Kassier. Bei Wind und Wetter war er dabei monatlich mit seinem Fahrrad oder zu Fuss unterwegs, um die Zähler in den Haushaltungen abzulesen und die Gebühren einzuziehen. Nicht immer wurde er dabei mit offenen Armen empfangen. Sorge bereiteten ihm auf seinen Touren aber weniger die Stromkunden – vor ihren Hunden hatte er schon etwas mehr Respekt.

Mittlerweile haben sich Ruedi Moser und seine Frau Maria in ihrem Heim in Münchwilen gut eingelebt. Sie sind grundsätzlich zufrieden, wenn auch immer ein leises Heimweh nach dem vertrauten Fischingen mitschwebt. Auch hadert Ruedi Moser etwas damit, dass Marschfähigkeit, Sehvermögen und Gehör mit der Zeit nachgelassen haben. Erhalten hat er sich aber seinen Schalk und Humor, den er in seinen anekdotischen Erzählungen immer wieder aufblitzen lässt. (red)

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