FISCHINGEN: Die Beste des Kantons blickt zurück

Seit ihrem letzten Auftritt im Fernsehen hat Katja Moser ihre Lehre zur Strassenbauerin abgeschlossen. Das Schweizer Fernsehen hat sie erneut besucht.

Drucken
Teilen
Die Fischinger Strassenbauerin Katja Moser in der letztjährigen Doku des Schweizer Fernsehens. (Bild: Marcus Gyger/SRF)

Die Fischinger Strassenbauerin Katja Moser in der letztjährigen Doku des Schweizer Fernsehens. (Bild: Marcus Gyger/SRF)

Katja Moser aus Fischingen war im vergangenen Jahr eine von fünf Hauptfiguren in der Sommer-Doku-Serie «Mini Lehr und ich» des Schweizer Fernsehens. Mittlerweile haben die Lehrlinge ihre Lehrabschlussprüfungen abgeschlossen. Arbeiten sie immer noch auf dem gleichen Beruf, wie sehen ihre Pläne für die Zukunft aus?

Heute um 20.55 Uhr auf SF 1 ist das Fernsehteam von «Mini Lehr und ich» nochmals auf Kurzbesuch bei Katja Moser. In mehreren Szenen wird gezeigt, was heute ihre Aufgaben auf der Baustelle sind. Zudem gibt es eine Rückblende auf ihre Lehrabschlussfeier, an der sie 2016 für die «Beste Abschlussnote des Kantons Thurgau» einen goldenen Hammer erhalten hat.

Bereits im vergangenen Jahr porträtierte SRF die angehende Strassenbauerin, welche ihre Lehre bei der Münchwiler Cellere AG absolvierte. Dafür kam das Filmteam damals zehnmal vorbei – samt Drohne für Luftaufnahmen. Immer zwei bis sechs Stunden am Stück, um Mosers letzte Monate bis zur Lehrabschlussprüfung einzufangen. Sei es auf dem Bau der Firma Cellere, zu Hause beim Familienessen mit ihren Geschwistern oder in ihrer Freizeit. Glücklicherweise ist Katja Moser nicht kamerascheu. «Ich habe gar nicht gemerkt, dass sie da sind», erzählte sie damals. Sie hätte nichts weiter tun müssen als zu sein wie immer, während die Kamera auf sie gerichtet war. «Das Fernsehen wollte, dass alles ganz authentisch ist.»

Jonas Manser

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch