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Firma Hawle bleibt in Sirnach

Der Armaturen-Produzent plant bei Gloten einen Neubau. Die Gemeinde muss das 2,5 Hektaren grosse Grundstück aber zuerst in eine Industriezone überführen. Darüber stimmen die Sirnacher am 15. Mai ab.
Philipp Haag
Der Sirnacher Gemeindeammann Kurt Baumann zeigt den Gestaltungsplan für die Landparzelle gegenüber der Firma Eku bei Gloten. (Bild: Nana do Carmo)

Der Sirnacher Gemeindeammann Kurt Baumann zeigt den Gestaltungsplan für die Landparzelle gegenüber der Firma Eku bei Gloten. (Bild: Nana do Carmo)

Gloten. Etwas besorgt war der Gemeindeammann von Sirnach, Kurt Baumann, schon, als er im letzten Herbst erfuhr, dass sich die Firma Hawle Armaturen AG (siehe Kasten) nach einem Standort für einen Neubau umsieht, und dies auch ausserhalb von Sirnach. Denn Baumann wollte die Firma, mit gegen 100 Beschäftigten einer der grössten Arbeitgeber im Dorf, unbedingt in der Gemeinde halten. Das Problem: Es gab kein zusammenhängendes Bauland, das den Grössenvorstellungen der Hawle entsprach.

Damit die Firma in der Gemeinde bleiben kann, muss darum neues Bauland eingezont werden. Fündig wurde man in Gloten an der Wilerstrasse, unmittelbar gegenüber der Firma Eku. Weil es sich bei der Hawle um ein ortsansässiges Unternehmen handelt, sagte der Kanton Ja zu einer ausserordentlichen Einzonung. Ebenfalls positiv beurteilte die Regio Wil das Vorhaben.

Mit der Organisation wurde es abgesprochen, weil sich die 2,5 Hektaren (dies entspricht etwa fünf Fussballfeldern) grosse Parzelle in der im Agglomerationsprogramm vorgesehenen strategischen Arbeitszone befindet. Das letzte Wort hat aber das Volk. So befinden die Sirnacher am 15. Mai über die Umzonung: Das Grundstück Bool soll von Landwirtschaftsland in die Industriezone überführt werden.

Gestaltungsplan liegt auf

Bereits ab heute liegt der vom Gemeinderat genehmigte Gestaltungsplan für das Gelände öffentlich auf. Überbaut werden erstmals circa 10 000 Quadratmeter. Den Rest der 2,5 Hektaren behält die Hawle als Reserveland für allfällige Ausbauten.

Erstellt wird ein zweistöckiger Bau. Im Parterre sind der Maschinenpark und die Produktionshalle untergebracht, darüber befinden sich die Büroräumlichkeiten. Erschlossen wird das Grundstück über eine Strasse entlang dem «Hirschen»-Parkplatz.

Die Hawle rechnet mit Kosten zwischen 25 und 30 Millionen Franken für den Neubau, wie Geschäftsführer Christian Hofer sagt. Mit den Bauarbeiten begonnen werden soll diesen Herbst. Bezugsbereit soll das Gebäude Mitte 2013 sein.

Das vorgesehene Grundstück an der Wilerstrasse bei Gloten. (Bild: pd)

Das vorgesehene Grundstück an der Wilerstrasse bei Gloten. (Bild: pd)

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