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FINANZIERUNG: Dem Immunsystem auf der Spur

Eine Forschungsgruppe im Thurgau will herausfinden, wie T-Zellen aktiviert werden, um eine Immunantwort auszulösen. Der Nationalfonds finanziert das Projekt.

Die T-Zellen sind ein zentrales Element bei der Bekämpfung von Krankheitserregern in unserem Körper. So sind die CD4-Zellen (T-Helferzellen) für die Steuerung und Koordinierung der Immunantwort verantwortlich, indem sie die anderen Zellen mit chemischen Botenstoffen anleiten. Die CD8-Zellen (T-Killerzellen) töten schliesslich infizierte Zellen ab.

Wie die T-Zellen in unserem Immunsystem genau aktiviert wurden, sei aber aus molekularer Sicht noch immer unklar, heisst es in einem Communiqué des Kantons von gestern Donnerstag. Ein genaueres Verständnis dieser Mechanismen würde ganz neue Ansätze in der Behandlung von Krebs und Autoimmunkrankheiten oder zur Verhinderung von Abstossung transplanierter Organe ermöglichen.

Halbe Million Franken vom Nationalfonds

Hier setzt ein Forschungsprojekt am Biotechnologie-Institut Thurgau (BITg) in Kreuzlingen an, das vom Schweizerischen Nationalfonds nun mit 572000 Franken gefördert wird. Das Projekt unter Leitung von Jérémie Rossy folgt einer lange vernachlässigten Hypothese, wonach die Aktivierung der T-Zellen in den sogenannten Endosomen im Zellinneren erfolgt. Tatsächlich konnte in den letzten Jahren dank der immer besseren Auflösung von Mikroskopen nachgewiesen werden, dass die Aktivierung von T-Zellen mit einer Neugliederung von Molekülen im Zellinneren einhergeht. Diese tritt ein, nachdem die Zelle ein körperfremdes Antigen erkannt hat. Die Erforschung der Neugliederung der Moleküle dürfte den Schlüssel zum Verständnis der Aktivierung der T-Zellen liefern.

In ihrem Projekt wird die Gruppe um Rossy erforschen, wie innerhalb der Zelle die Signalübertragung nach dem Erkennen des Antigens funktioniert und wie und wann eine Immunantwort ausgelöst wird. (sda)

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