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FINANZEN: Thurgauer Schulkinder kosten 2016 weniger

Die Gesamtkosten pro Schulkind im Kanton Thurgau sind im Jahr 2016 leicht zurückgegangen – das erste Mal seit 1995. Wie das kantonale Amt für Volksschule am Mittwoch mitteilte, liegt der Grund in den steigenden Schülerzahlen.
Die Schülerzahlen steigen, die Kosten pro Schulkind sind gesunken. (Bild: DONATO CASPARI/Archiv)

Die Schülerzahlen steigen, die Kosten pro Schulkind sind gesunken. (Bild: DONATO CASPARI/Archiv)

Erstmals waren die Schülerzahlen 2015 gestiegen, dieser Trend setzte sich laut Mitteilung 2016 fort. Und gemäss Prognosen dürfte die Aufwärtsentwicklung auch in den nächsten Jahren anhalten.

Insgesamt stieg die Zahl der Schülerinnen und Schüler im Berichtsjahr 2016 verglichen mit dem Jahr zuvor um 0,2 Prozent auf 28'800 Kinder. Der Aufwand der Regelschulen ging laut Mitteilung um 0,7 Prozent auf 521 Millionen Franken zurück.

Dieser Rückgang ist eine Premiere, betrachtet man die Statistik der vergangenen zehn Jahre: Seit 2006 stiegen die Gesamtkosten kontinuierlich von damals 461 Millionen Franken auf das bisherige Maximum von 524 Millionen im Jahr 2015.

Die durchschnittlichen Gesamtkosten pro Schulkind sanken um 0,9 Prozent auf 18'100 Franken. Einzig für die Kindergärtler erhöhten sie sich leicht. Sie betrugen im rund 12'400 Franken pro Kind. Für Primarschülerinnen und Primarschüler lagen die durchschnittlichen Kosten je Kind bei 17'300 Franken, Jugendliche in der Sekundarschule kosteten durchschnittlich 23'900 Franken pro Kopf. (sda)

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