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Finanzausgleich trübt Stimmung

Die Voranschläge der beiden Schulgemeinden sehen für 2017 Überschüsse vor. Zwar steigen die Aufwände, doch steigende Steuereinnahmen wirken dagegen. Ende November kommen die Budgets vors Volk.
Stefan Hilzinger
Finanzchef Christian Schwarz, Schulpräsident Andreas Wirth und Markus Herzog, Abteilungsleiter Betrieb, haben Grund zur Freude. Die Finanzen von Primarschule und Sekundarschule sind ausgeglichen. (Bild: Stefan Hilzinger)

Finanzchef Christian Schwarz, Schulpräsident Andreas Wirth und Markus Herzog, Abteilungsleiter Betrieb, haben Grund zur Freude. Die Finanzen von Primarschule und Sekundarschule sind ausgeglichen. (Bild: Stefan Hilzinger)

Schwimm- und Musikunterricht werden teurer. Wegen der steigenden Zahl von nicht deutschsprechenden Schülern muss die Integrationsklasse aufgestockt werden. Und ausserdem hat der Kanton die Beiträge an die Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer weggespart. Doch trotz punktueller Kostensteigerung in der Schulrechnung rechnen die Budgets 2017 von Primar- und Sekundarschulgemeinde Frauenfeld für nächstes Jahr mit schwarzen Zahlen. Dies gab Schulpräsident Andreas Wirth mit seinem Finanzchef Christian Schwarz und dem Leiter Betrieb Markus Herzog gestern den Medien bekannt.

Am 27. November stimmen die Schulbürger von Frauenfeld – im Falle der Sekundarschule auch diejenigen von Felben-Wellhausen, Hüttlingen und Gachnang – über die Budgets ab.

Die Primarschule rechnet nächstes Jahr bei einem Gesamtaufwand von 35,64 Millionen Franken mit einem Überschuss von 53 752 Franken, wobei im Budget auch eine weitere Million Franken für die Vorfinanzierung der Gesamtsanierung Schulanlage Schollenholz einkalkuliert ist (siehe nebenan). Für die Sekundarschulgemeinde budgetiert die Behörde bei einem Gesamtaufwand von 28,25 Millionen Franken einen Überschuss von 115 000 Franken. Die Steuerfüsse bleiben bei 51 Prozent (Primar) und 35 Prozent (Sek).

Steigende Steuerkraft, sinkende Schülerzahlen

Die Schulgemeinden gehen – basierend auf den Schätzungen der Gemeinden – von höheren Steuereinnahmen aus. Bevölkerungswachstum und steigende Steuerkraft würden dafür sorgen. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule noch. «Wir liefern mittlerweile einen Fünftel der Einnahmen der Sekundarschulgemeinde in den kantonalen Finanzausgleich ab», sagt Schulpräsident Andreas Wirth. Für kommendes Jahr budgetiert die Sek allein dafür 5,8 Millionen Franken. Klar zu viel, findet Wirth, zumal der Betrag von Jahr zu Jahr steige. Er setzt diesbezüglich auf eine Kurskorrektur des Kantons.

Bei der Sekundarschule steht im kommenden Jahr als wichtigste Investition die Gesamtsanierung des Schulzentrums Auen an. Hier befinden die Schulbürger ebenfalls am 27. November über den Baukredit von 47,26 Millionen Franken.

Bei der Primarschule steht die Sanierung des Kindergartens Brotegg im Zentrum der Investitionen. 2017 sollen Dach, Fenster und Fassade gemacht werden, 2018 dann das Gebäudeinnere. Ziel ist es, das Gebäude auf Minergie-Standard zu sanieren.

Es sei genügend Eigenkapital vorhanden, um die anstehenden Projekte von Primarschule und Sekundarschule ohne Steuererhöhung zu bewältigen, sagt Finanzchef Schwarz.

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