«Festzelt ist doch eine geile Sache»

Heute eröffnen die Schürzenjäger das Hinterthurgauer Turnfest. Die Band aus dem Zillertal füllte einst das Hallenstadion, löste sich im Jahr 2007 aber auf. Nun ist sie wieder da, im Festzelt in Wilen. Bandleader Alfred Eberharter jr. spricht über den Neustart.

Simon Dudle
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Die neuformierten Schürzenjäger stehen im Rampenlicht. (Bild: pd)

Die neuformierten Schürzenjäger stehen im Rampenlicht. (Bild: pd)

Herr Eberharter, die Schürzenjäger haben sich 2007 aufgelöst. Nun gibt es sie wieder. Wieso lösten sie sich damals auf?

Alfred Eberharter: Das waren persönliche Gründe des damaligen Frontmanns Peter Steinlechners. Nicht mehr, nicht weniger.

Wie viel der «alten» Schürzenjäger ist in den «neuen» Schürzenjägern enthalten?

Eberharter: Was die Personen anbelangt, sind wir zwei von damals. Mein Vater macht das ja seit 40 Jahren. Unglaublich. Auch musikalisch gibt es natürlich die ganzen Schürzenjäger-Kracher von früher.

Welcher Musikstil wird in der neuen Formation gespielt? Schlager, Rock oder eine Mischung von beidem?

Eberharter: Es ist handgemachte Musik. Country und Rock mit volkstümlichen Elementen.

In den 1990er-Jahren haben die Schürzenjäger das Hallenstadion gefüllt, heute spielen sie im Wilener Festzelt. Ein Abstieg?

Eberharter: Im Gegenteil. Es ist ein Anreiz, wieder ins Hallenstadion zu kommen. Man muss alles ganz nüchtern betrachten. Wir haben nochmal von vorne begonnen und einen Neustart hingelegt. Bei mittlerweile knapp hundert Konzerten im Jahr kann man nicht von Abstieg sprechen. Festzelt ist doch eine geile Sache. Man ist direkt bei den Fans.

Werden beim Konzert in Wilen die alten Hits wie «Sierra Madre», «Träume sind stärker» oder der Hochzeitsmarsch gespielt?

Eberharter: Auch diese Songs sind dabei, logisch. Wir wollen und werden live gespielte, ehrliche Musik präsentieren. Und natürlich Rock 'n' Roll.

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