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Festbänke, Doppelnamen und ein Bier

Wo die Festbänke schon mal stehen, sagt sich der Bichelseer Gemeinderat und beweist damit einen wohltuenden Pragmatismus. Die Politische Gemeinde Bichelsee-Balterswil feiert heuer ihr 20jähriges Bestehen. Allemal ein Grund, anzustossen. Wieso aber extra ein Fest organisieren, wenn man sich am 1.
Olaf Kühne

Wo die Festbänke schon mal stehen, sagt sich der Bichelseer Gemeinderat und beweist damit einen wohltuenden Pragmatismus. Die Politische Gemeinde Bichelsee-Balterswil feiert heuer ihr 20jähriges Bestehen. Allemal ein Grund, anzustossen. Wieso aber extra ein Fest organisieren, wenn man sich am 1. August sowieso auf ein Bier und eine Wurst trifft, fragte sich der Gemeinderat und kam zum Schluss, 20 Jahre Bichelsee-Balterswil und 725 Jahre Eidgenossenschaft in einem Aufguss abzufeiern. Der Steuerzahler dankt's. Ganz anders die Eschliker. Weil man ja nie wissen kann, ob es auch nächstes Jahr einen 1. August gibt, rufen sie für ihr «20-Jähriges» im 2017 ein prominent besetztes Organisationskomitee ins Leben. Lieber ein Fest zu viel als eines zu wenig, sagt man sich in Eschlikon. Zumal es kommendes Jahr keine Public Viewings gibt. Verdankenswerterweise ging die Gemeinde bei der Fusion von Eschlikon und Wallenwil vor 20 Jahren hingegen in einer Frage den pragmatischeren Weg als der westliche Nachbar: Eschlikon schreibt sich viel einfacher als Bichelsee-Balterswil.

olaf.kuehne@thurgauerzeitung.ch

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