Fernziel ist die Volksabstimmung im Jahr 2020

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Seit einem Monat sind die von Stadt und Kanton präsentierten sieben Stadtentlastungsvarianten Stadtgespräch. Laut Stadtpräsident Anders Stokholm gibt es kommenden Frühling eine öffentliche Vernehmlassung.

Herr Stokholm, haben Sie persönlich auch Rückmeldungen zu den Varianten erhalten?

Ja, von Gratulationen zur Auslegeordnung bis hin zur grundsätzlichen Infragestellung der Notwendigkeit einer Stadtentlastung.

Wann und in welcher Form kann in dieser Thematik die Bevölkerung erstmals offiziell mitreden?

Die öffentliche Vernehmlassung soll gemäss Planung Ende März/Anfang April 2018 starten. Es ist vorgesehen, dass der Regierungsrat und der Stadtrat gemeinsam ein bis zwei Varianten als bevorzugte benennen, aber alle sieben Varianten in die Vernehmlassung geben. Wir erhoffen uns Rückmeldungen dazu, welche Varianten als sinnvoll und umsetzbar erachtet werden. Auch konstruktiv-kritische Eingaben zu den Anschlusspunkten der Varianten sind gefragt, denn hier sind zum jetzigen Zeitpunkt durchaus noch Anpassungen möglich.

Und wie sieht danach der weitere Zeitplan aus?

Nach der Vernehmlassung werden im Sommer 2018 die Eingaben ausgewertet. Darauf aufbauend werden Regierungsrat und Stadtrat im Herbst einen Projektauftrag formulieren, um Grundlagen für eine Volksabstimmung im Jahr 2020 zu erhalten. (ma)

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