Felsblöcke machen Thur stabil

Wattwil. Hundert Jahre nach der Wattwiler Thurkorrektion besteht wieder dringender Sanierungsbedarf. In den nächsten Wochen werden 3000 Tonnen Fels verbaut. Der Toggenburger Gemeinde stehen jahrelange Sanierungsarbeiten an den Thurufern bevor.

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Wattwil. Hundert Jahre nach der Wattwiler Thurkorrektion besteht wieder dringender Sanierungsbedarf. In den nächsten Wochen werden 3000 Tonnen Fels verbaut. Der Toggenburger Gemeinde stehen jahrelange Sanierungsarbeiten an den Thurufern bevor. Seit der Thurkorrektion 1907 bis 1914 hat sich der Fluss im Gemeindegebiet mehr als einen halben Meter in den Untergrund gegraben. Die Böschungen sind an mehreren Abschnitten unterspült und instabil, an einigen Stellen ist von den Felsblöcken, die bei der ersten Thurkorrektion plaziert wurden, nichts mehr zu sehen. Die Sanierung dieser Thurabschnitte wird Jahre dauern und viel Geld kosten. Seit letztem Jahr ist dieser Teil der Thur kantonales Gewässer. 75 Prozent der Kosten übernimmt darum der Kanton, die Gemeinde Wattwil 25 Prozent. Ein definitives Sanierungsprojekt ist allerdings noch nicht vorgestellt worden. Hansruedi Kugler