Felben-Wellhausen hat Holz für zwei Heizzentralen

Die Genossenschaft Wärmeverbund Felben-Wellhausen hat die zweite Heizzentrale eingeweiht.

Mario Tosato
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Gemeinderat Werner Dietiker erklärt die neue Heizzentrale. (Bild: Mario Tosato)

Gemeinderat Werner Dietiker erklärt die neue Heizzentrale. (Bild: Mario Tosato)

FELBEN-WELLHAUSEN. Werner Dietiker, Präsident der Genossenschaft Wärmeverbund Felben-Wellhausen, konnte am Freitagabend rund 60 Gäste zur Einweihung der Heizzentrale an der Bergstrasse in Wellhausen begrüssen. Mit dem Wärmeverbund sei ein Ziel des Leitbilds des Gemeinderates Felben-Wellhausen «Verantwortungsvoller Umgang mit der Energie» erfüllt worden, sagte Dietiker. Die Abrechnung sei 200 000 Franken besser ausgefallen als budgetiert. Die Heizzentrale an der Bergstrasse in Wellhausen sei mit 1,5 Millionen Franken veranschlagt worden. Genaue Zahlen liegen noch nicht vor.

Die Anlage sei mit 700 Kilowatt (kW) Leistung etwas kleiner als die erste Anlage der Genossenschaft in Felben mit 950 kW Leistung. So können total rund 260 000 Liter Heizöl eingespart werden. Der Energiepreis liege zurzeit bei 13,5 Rappen je kWh.

Angeschlossen an die neue Heizzentrale sind 20 Objekte mit 40 Wohnungen, 13 Einfamilienhäuser und eine Schreinerei. Etwa 35 Wohnungen können noch angeschlossen werden. Ziel ist es, dass bis Ende Oktober alle vertraglichen Bezüger am Netz angeschlossen sind. Die Genossenschaft deckt nun 15 bis 20 Prozent der Heizenergie der Gemeinde ab.

Werner Dietiker betonte, dass genug Holz vorhanden sei. Holz sei nachwachsend, zudem bleibe die Wertschöpfung in der Region. Der Präsident der Bürgergemeinde Felben-Wellhausen Martin Aebersold sei im Vorstand der Genossenschaft, um eine gute Zusammenarbeit zu gewährleisten.

Dietiker dankte der Gemeinde Felben-Wellhausen, der Schulgemeinde, der Evangelischen Kirchgemeinde und privaten Darlehensgebern für die finanzielle Unterstützung. Nik Raschle, diplomierter Heizungstechniker, dankte im Namen der beteiligten Handwerker für die gute Zusammenarbeit. Vorstandsmitglied Jörg Müller lobte Werner Dietiker für seinen grossen Einsatz und die zielgerichtete Führung.