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FEIER: Lobende Worte für die jubilierende Partei

In Heldswil begeht die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) Thurgau am Samstag ihr 20-Jahr-Jubiläum. Regierungsrat Jakob Stark adelt die wertkonservativen Christen als «staatstragende Partei».
Hans Trachsel, Präsident der EDU Thurgau. (Bild: Christof Lampart)

Hans Trachsel, Präsident der EDU Thurgau. (Bild: Christof Lampart)

Die Feier ging in den Räumlichkeiten der Schenk AG vonstatten, deren Mitinhaber EDU-Kantonsrat Peter Schenk ist. Zahlreiche Politprominenz wohnte dem festlichen Anlass bei. Neben Ständerätin Brigitte Häberli (CVP), den Nationalräten Markus Hausammann, Verena Herzog und Hansjörg Walter, Regierungsrat Jakob Stark (alle SVP) und der Präsidentin des Grossen Rates des Kantons Thurgau, Heidi Grau (FDP), war auch der Präsident der EDU Schweiz, Hans Moser, zugegen. Ferner viele andere Kantonsräte und EDU-Parteimitglieder. Hans Trachsel, Präsident der EDU Thurgau, war enorm erfreut. «Ihre Anwesenheit ist für uns als Partei eine grosse Ehre», so Trachsel.

Ständerätin Brigitte Häberli gab die Komplimente zurück. Sie betonte, dass die EDU, obwohl gerade erst jetzt erwachsen geworden, eine Partei sei, die «noch voll im Saft» stehe. Es freue sie, dass die EDU Werte hochhalte und die Familie unterstütze. Auch das gesellschaftliche Engagement der «noch kleinen Partei» sei vorbildlich. «Sie stellen sich für die verschiedensten Ämter zur Verfügung, das ist heute nicht mehr selbstverständlich.» Auch dass die EDU für Werte wie Ehrlichkeit, Offenheit und Toleranz eintrete, ehre sie: «Ich bin dankbar, dass auch Sie zu Ihren Werten stehen und auch bereit sind, Bestehendes zu hinterfragen», so Häberli.

Stark: Die EDU pflegt Traditionen

Regierungsrat Jakob Stark lobte, dass, obwohl die EDU keine Regierungspartei sei, sich ihre Exponenten in ihrem politischen Wirken durch «ein reifes staatspolitisches Verständnis» auszeichneten. Dass die EDU seit 2012 Fraktionsstärke im Grossen Rat habe, sei «kein Zufall», sondern die Folge einer Politik, die sich der christlichen Leitkultur und der Identität der Schweiz widme. «Die EDU bekämpft nicht nur das nicht Gute, sondern hat zugleich erkannt, dass wir unsere eigenen Traditionen pflegen sollen.» Lobend äusserte sich auch Grossratspräsidentin Heidi Grau. Sie erlebe die EDU als «eine sehr starke und geerdete Fraktion». SVP-Nationalrätin Verena Herzog zollte der moralischen Standhaftigkeit der EDU Achtung: «Ich gratuliere zu eurem Mut, euren klaren Wertvorstellungen, eurer Gradlinigkeit und eurem Mittragen der christlichen Werte. Ihr setzt euch nicht nur für die christlichen Werte ein, sondern ihr lebt sie auch vor.»

Wittwer: «Leben, was wir glauben»

Der langjährige Präsident der EDU Thurgau und somit auch deren Frontmann und öffentliches «Gesicht», Daniel Wittwer, erklärte im Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre, wie die EDU so weit kommen konnte, wo sie heute steht, nämlich bei der Fraktionsstärke im Grossen Rat und bei deutlich über 300 Parteimitgliedern: «Wir haben uns immer dem christlichen Auftrag verpflichtet gefühlt, und das heisst für uns, dass wir den Menschen und nicht anderen Interessen dienen.»

Auch machte Daniel Wittwer deutlich, an welcher Maxime sich alle EDU-Mandatsträger messen lassen sollten: «Unsere Glaubwürdigkeit lässt sich daran messen, ob wir leben, was wir glauben, und ob wir halten, was wir sagen.»

Christof Lampart

thurgau@thurgauerzeitung.ch

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