FDP will keine Lohnerhöhung für Staatspersonal

Die FDP-Fraktion des St. Galler Kantonsrats hat die Geschäfte der Februarsession diskutiert. Einen der Schwerpunkte der Beratung bildete der Aufgaben- und Finanzplan für die Jahre 2016–2018.

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Die FDP-Fraktion des St. Galler Kantonsrats hat die Geschäfte der Februarsession diskutiert. Einen der Schwerpunkte der Beratung bildete der Aufgaben- und Finanzplan für die Jahre 2016–2018. Nach der Aufhebung des Euromindestkurses fordert die Fraktion eine Anpassung der Planwerte für das Jahr 2016. Insbesondere verlangt die Fraktion, dass der Kanton auf die in Aussicht gestellte Reallohnerhöhung für das Staatspersonal von einem Prozent im Jahr 2016 verzichten soll.

Der Vergleich zur Situation in der Privatwirtschaft dränge sich auf, schreibt die FDP-Fraktion in einer Medienmitteilung: «Aktuell müssen Arbeitnehmer in einzelnen Branchen Mehrarbeit bei gleichem Lohn leisten oder gar Lohnkürzungen in Kauf nehmen.» Zudem sei für das Jahr 2015 mit einer Negativteuerung zu rechnen. «Bezüglich einer Reallohnerhöhung für die Staatsangestellten sowie der Lehrpersonen besteht somit kein echter Handlungsbedarf.» Von der geforderten Anpassung nicht betroffen sei der jährliche Stufenanstieg für das Staatspersonal. (red.)

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