Fassadenrenovation steht in der Schule Feldbach an

Die Jahresrechnung der Sekundarschulgemeinde Steckborn schliesst mit einem Überschuss von 316 279 Franken ab – 400 000 Franken mehr als budgetiert.

Margrith Pfister-Kübler
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GÜNDELHART. Gerade mal 30 von 3634 Stimmberechtigten erschienen am Montag zur Versammlung der Sekundarschulgemeinde Steckborn in der Turnhalle Hörhausen. Schulpräsidentin Elsbeth Ruppen freute sich trotzdem, vor allem auch darüber, dass trotz Schulfusion in der Gemeinde Homburg Schüler weiterhin die Schule Feldbach besuchen. «Baulich ist einiges los», sagte Ruppen. Die Schule, die in der Schnittstelle zwischen dem Neubau Nautilus und der Landschaft mit See steht, hat dank «Nautilus+ eine eigene Postadresse bekommen: «Im Feldbach 5».

Weitere Sanierungen

Eingeweiht wurde die Schule 2004. Die Fassaden des Gebäudes wurden durchs Wetter stark strapaziert. Die Westseite ist bereits saniert, neu wurde am Dach ein Blech montiert, um die Fassadenwand besser zu schützen. Geprüft wird auch, ob ein gröberer Verputz resistenter wäre gegen Witterungseinflüsse. Jetzt steht die Südfassade zur Sanierung an.

Die Jahresrechnung 2012, die um rund 400 000 Franken besser abschliesst als budgetiert und einen Ertragsüberschuss von 316 279 Franken generiert, wurde einstimmig genehmigt. Einem Aufwand von 4 Millionen steht ein Ertrag von 4,3 Mio. Franken gegenüber. Höhere Steuereingänge und Einsparungen in der Lehrerbesoldung sind laut Schulpflegerin Michaela Dähler die Gründe.

Personelle Konstanz

Einstimmig genehmigt wurde die Rückstellung von 300 000 Franken für die «Vorfinanzierung Werterhalt Schulhaus». Ebenso einstimmig ging das Budget 2013 mit gleichbleibendem Steuerfuss von 38 Prozent über die Bühne, es rechnet mit einem Rückschlag von 68 000 Franken. Vorstandsmitglied Daniel Zimmermann prognostizierte Rückschläge, die durch das Eigenkapital aufgefangen werden können.

Ruppen lobte die personelle Konstanz: 20 Jahre: Pierre Schmid; 15 Jahre: Doris Bachmann, Eva Allenspach, Katja Hofer; 10 Jahre: Doris Heiniger. Mit Blick auf die Schulszene Thurgau sagte Ruppen, bei einem Schulleiter seien fünf Jahre schon ein Rekord, und so gab es Applaus für fünf Jahre Schulleiter Hansjörg Angst.

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