Fahrzeughalle: Sanierung ist nach 28 Jahren nötig

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Frauenfeld Der Sanierungsbedarf war unbestritten. Eine kurze Diskussion gab es aber, ob die Kosten von 420000 Franken auf ein Luxusprojekt hindeuteten oder nicht. Fakt ist: Der Kopfbau der grossen Fahrzeughalle der Werkbetriebe ist seit fast 30 Jahren baulich unverändert. Bereits im Budget 2016 waren für die Innensanierung 280000 Franken gesprochen worden. Nach Detailabklärungen ortete der Stadtrat aber zusätzlichen Finanzbedarf von 140000 Franken.

Der zuständige Stadtrat Ruedi Huber sprach vom Bauprojekt als Mosaikstein in der Zukunftsstrategie der Werkbetriebe. Es sei kein Luxusprojekt, sondern diene der Steigerung des Nutzungspotenzials. Kostentreibend seien in erster Linie die Erfüllung verschiedener gesetzlicher Vorgaben gewesen. Anderer Meinung war Heinrich Christ (CH), der die Notwendigkeit des neuen Raumprogramms in Frage stellte. Auch fehlten ihm Informationen zur zukünftigen Nutzung des IT-Schulungsraums und des Konferenzraums. Er forderte eine Einbettung in eine städtische Liegenschaftenstrategie. Pascal Frey (SP) sprach sich für die notwendige Werterhaltung aus, fand die Kostensteigerung von 50 Prozent «sehr hoch». Und Michael Hodel (EVP) sprach von «Investitionen am oberen Preisniveau». Auch Philipp Geuggis (FDP) hinterfragte die Höhe der Kosten, fand den Handlungsbedarf aber bestätigt. Andreas Elliker (SVP) wie­derum sah die Vorteile der neuen Räumlichkeiten. Schliesslich winkte der Gemeinderat den Kredit mit 28 Ja-Stimmen durch. Die Fraktion CH/Grüne/GLP enthielt sich ihrer Stimmen. (ma)