Facebook-Grüsel: Noch keine Spur

Die Staatsanwaltschaft sucht nach dem Unbekannten, der Schülerinnen aus Altnau und Umgebung Geld gegen Sex angeboten hat. Die Schule hat einen Informationsabend über Medienschutz organisiert.

Daniela Ebinger
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Facebook birgt auch Gefahren. (Bild: Daniela Ebinger)

Facebook birgt auch Gefahren. (Bild: Daniela Ebinger)

ALTNAU. Es ist ruhig geworden um den sogenannten Patrick Rambach. Unter diesem Namen hatte vor den Sommerferien ein Unbekannter auf Facebook Schülerinnen aus Altnau und Umgebung sexuell belästigt.

Erst eine Freundschaftsanfrage

Der Unbekannte schickte mehreren 13- bis 16jährigen Mädchen eine Freundschaftsanfrage. Er gab an, er sei 27 Jahre alt. Beim Chatten wurde er dann sehr schnell ziemlich konkret und bot den Mädchen Geld an, wenn sie mit ihm Sex hätten.

Daraufhin hat die Familie eines Mädchens Rambach bei der Polizei angezeigt. Es seien dazu noch mehrere Meldungen eingegangen, hiess es bei der Thurgauer Polizei. In der Sekundarschule Altnau sorgte der Fall für grosse Unruhe. Seitdem sind aber keine weiteren Belästigungs-Mails mehr aufgetaucht. Die betroffenen Mädchen würde die Sache kaum noch beschäftigen, berichtet eine Mutter.

Nicht alle Mittel ausgeschöpft

Für die Staatsanwaltschaft ist das Thema aber noch nicht abgeschlossen. «Wir haben noch nicht alle Mittel ausgeschöpft und alle Trümpfe ausgespielt», erklärt die Staatsanwältin Jasmin Strassmann auf Anfrage. Solche Fälle bräuchten ihre Zeit. Die Staatsanwaltschaft sei nach wie vor bemüht, den oder die Verantwortlichen zu stellen. Strassmann sind ähnliche Fälle auf Facebook durchaus bekannt.

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