Expo-Pläne könnten bremsen

Sportminister Guy Parmelin freut sich über den Entscheid des Sportparlaments vom Freitag, eine Olympiakandidatur für 2026 ins Auge zu fassen. In Chur warnte der Magistrat am Samstag aber vor verfrühter Euphorie.

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Sportminister Guy Parmelin freut sich über den Entscheid des Sportparlaments vom Freitag, eine Olympiakandidatur für 2026 ins Auge zu fassen. In Chur warnte der Magistrat am Samstag aber vor verfrühter Euphorie. Der Entscheid von Swiss Olympic sei «eine erste Etappe, nicht mehr», sagte Parmelin der «Schweiz am Sonntag».

Gleichzeitig brachte der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport ein Thema aufs Tapet, das im Hinblick auf eine allfällige Olympiakandidatur bisher noch nie aufgegriffen wurde. «Mit der Landesausstellung steht im Jahr 2027 in der Ostschweiz ein Grossanlass auf dem Programm. Olympia 2026 und im Jahr darauf die Expo 2027 – das sind zwei sehr teure Anlässe in sehr kurzer Zeit.» Besonders für die Bündner Olympiapläne könnte die Ostschweizer Expo zur Hypothek werden. Dass sich der Bund finanziell an zwei teuren Grossanlässen innert zweier Jahre in der gleichen Landesregion beteiligt, ist politisch unwahrscheinlich. (cz)