ETTENHAUSEN: Vom Flickwerk zum Mehrfamilienhaus

Für das leerstehende Ladenlokal an der Elggerstrasse gibt es keine Zukunft – zu prekär ist sein Zustand. Nun ist ein Neubau geplant.

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Seit einem Jahr steht das Ladenlokal, in dem ehemals der Denner und Serainas Lädeli eingemietet waren, an der Elggerstrasse in Ettenhausen leer. Ein Nachmieter konnte bisher nicht gefunden werden. Besitzer der Liegenschaft ist die Ländliche Genossenschaft Ettenhausen/Guntershausen (LGEG). An ihrer Generalversammlung wurde über die Zukunft des Objektes beraten.

Im Vorfeld hatte der Verwaltungsrat den Einbau von zwei Wohnungen im Bereich des ­ehemaligen Ladenlokals geprüft. Dies wäre gemäss einer Medienmitteilung der LGEG realisierbar, die Wohnlage in direkter Nachbarschaft zur Tankstelle und zur Glasentsorgungsstelle aber nicht attraktiv. Beim genauen Hinschauen musste festgestellt werden, dass das ganze Gebäude aus dem Jahr 1963 von unten bis oben, aussen und innen, ein einziges Flickwerk ist. Mit seinen veralteten Installationen sei das Haus im Dorfzentrum keine Augenweide mehr. Ein weiterer Umbau würde diese Situation keineswegs verbessern. Daher schlug der Verwaltungsrat der versammelten Genossenschaft den Abbruch des gesamten Gebäudes und eine Neugestaltung des Areals mit dem Neubau eines Mehrfamilienhauses vor. In der Diskussion zeigten die Voten, dass die vorgeschlagene Lösung die richtige sei.

Neubau wäre ab Sommer 2019 bezugsbereit

So gaben die Genossenschafter dem Verwaltungsrat in der Abstimmung fast einstimmig grünes Licht, die Planung eines Neubaus in Angriff zu nehmen. Ein grober Zeitplan sieht vor, dass bis in einem Jahr die Planung abgeschlossen sein sollte. Nach einem Ja der Genossenschaft zum ­Kreditbegehren könnte mit dem Neubau begonnen werden. Die Planung sieht vor, diesen etwa im Sommer 2019 beziehen zu können. Neben diesem Haupttraktandum wurden auch die statuarischen Geschäfte abgewickelt und die Rechnung 2016 und das Budget 2017 genehmigt. (red)