ESCHLIKON: Zwei Einbürgerungen und eine Waldhütte

An der Gemeindeversammlung in Eschlikon wurde gestern Abend über den Bau einer Waldhütte abgestimmt. Sie soll zum 20-jährigen Bestehen der Gemeinde errichtet werden.

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So soll die Waldhütte aussehen. (Bild: pd)

So soll die Waldhütte aussehen. (Bild: pd)

An der gestrigen Gemeindeversammlung haben sich 108 der 3004 stimmberechtigten Stimmbürger in der Mehrzweckhalle Wallenwil eingefunden. Neben dem Budget standen zwei weitere Traktanden an der Tagesordnung: Die Einbürgerung der Familie Hahne, welche mit 102 zu 6 Stimmen genehmigt wurde sowie ein Kreditantrag über 350'000 Franken für den Bau einer Waldhütte im Stockenholz. Gemeindepräsident Hans Mäder warb für das Projekt als Ort der Begegnung für Vereine, das Gewerbe und die Bürger selbst. Gerade im Hinblick auf das 20jährige Bestehen der Gemeinde stärke das Bauvorhaben den "Dorfspirit".

Die anschliessende Diskussion brachte zahlreiche Rückfragen hervor. Einige Bürger wunderten sich über die Kosten und forderten eine detaillierte Aufstellung. "Wir wollen etwas bauen, das "verhebet" und über längere Zeit Bestand hat", erklärte Mäder, nachdem er die einzelnen Posten aufgeführt hat. Die letzten Voten sprachen sich für den Bau der Waldhütte aus. "Wir bauen etwas für die Zukunft und unsere Kinder", sagte ein Stimmbürger. Deshalb sei eine fundierte Planung als Qualitätsgarantie nötig. Das Projekt wurde mit grosser Mehrheit bei vier Gegenstimmen und acht Enthaltungen angenommen. (sro)