Eschlikon zahlt an Hochwasserschutz

Die Gemeinde beteiligt sich mit 25 000 Franken an den Schutzmassnahmen im Lützelmurgtal.

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ESCHLIKON. Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Mitgliedern der Gemeinden Bichelsee-Balterswil, Aadorf, Matzingen und Eschlikon hat die Grundlagen für die Hochwasserschutzmassnahmen Lützelmurgtal erarbeitet und einen Vorschlag für einen Kostenverteiler unterbreitet. Die Gesamtkosten werden gemäss einer Mitteilung des Gemeinderates von Eschlikon hauptsächlich aufgrund der Kriterien «Reduktion Schadenpotenzial» und «beeinflusste Bachstrecken» auf die Gemeinden verteilt.

Wenige offene Bäche

Ein überwiegender Teil der Siedlungsentwässerung von Eschlikon (Meteorwasser und Entlastungen Mischabwasser) entwässert in die Bäche Bahngraben (westlicher und zentraler Teil des Dorfes) und Chräbsbach (östlicher Teil des Dorfes). Da Eschlikon nur wenige offene Bäche aufweist, ist die hydraulische Beanspruchung der beiden Vorfluter-Bäche relativ intensiv. Da bei den Entlastungen in den Bahngraben die Gefällsverhältnisse sehr knapp sind, werden massgebliche Flächen des Siedlungsgebietes, insbesondere die Bahnhofstrasse, durch Rückstaus im Kanalisationssystem negativ beeinflusst.

Gefährdung positiv beeinflussen

Rückhaltemassnahmen an den Oberläufen (RHB Furt, RHB Itaslen) dämpfen die Hochwasserabflüsse in der Lützelmurg bei Ifwil, so dass auch der Bahngraben als Vorfluter für die Kanalisationsentlastungen besser abfliessen kann. Auch die Hochwassergefährdung längs des Bahngrabens (Gewerbegebiete) wird tendenziell positiv beeinflusst.

Eschlikon profitiert

Die Gemeinde Eschlikon kann eindeutig von den Rückhaltemassnahmen an den Oberläufen profitieren, wie der Gemeinderat in der Mitteilung betont. Die entsprechenden Vorteile sind qualitativ nachvollziehbar und plausibel, jedoch quantitativ nur schwer zu beziffern. Der Gemeinderat hat daher einem Beitrag an das Massnahmenpaket mit einem Pauschalbeitrag von 25 000 Franken zugestimmt. (red.)

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