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ESCHLIKON: Reise zurück ins Jahr 1932

Anlässlich des Mühlentags lud der Historische Verein am Samstag zu Führungen durch die mechanische Werkstätte Wiesental ein. Zahlreiche Gruppen liessen sich dabei über altes Handwerk informieren.
Christoph Heer
Urs Graber vom Historischen Verein informiert über die Maschinen im Wiesental. (Bilder: Christoph Heer)

Urs Graber vom Historischen Verein informiert über die Maschinen im Wiesental. (Bilder: Christoph Heer)

Christoph Heer

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

Die Stiftung Wiesental und der Historische Verein Eschlikon wissen ganz genau, dass sie mit der Mechanischen Werkstätte Wiesental ein ganz besonderes Bijou in ihren Reihen haben. Voller Stolz zeigen sie wiederkehrend den Interessierten aus Nah und Fern die mechanische Werkstatt des Erfinders und Tüftlers Ulrich Leutenegger (1852 bis 1932).

Rund zehnmal pro Jahr werden Führungen durch die Werkstätte gebucht. «Von Schulklassen, Firmenausflügen oder Vereinen, das Interesse scheint wirklich gross zu sein», sagte Ernst Meili vom Historischen Verein Eschlikon. Er agiert jeweils an den Tagen der offenen Tür beim jährlichen Schweizerischen Mühlentag als Referent. So informierte er laufend die bis zu 25-köpfigen Gruppen über das Leben und Schaffen des Ulrich Leuteneggers.

Grosses Interesse auch bei den Jungen

Erläuterungen von weiteren Vereinsmitgliedern wie Adolf Müller (zur Transmission) oder Urs Graber (zur Werkstatt und den Maschinen) liessen die Besucher in eine Blase des Altertums entschwinden. Die ganze Werkstatt wurde nach einer knapp 80 Jahre dauernden Pause in den Zustand von 1932 zurückversetzt. Immer wieder werden diese Führungen auch von jungen Mitmenschen besucht, ein Zeichen, dass das Interesse dieser Historie noch lange nicht sterben wird.

Ernst Meili sagt ausserdem, dass am Schweizerischen Mühlentag die Besucher jeweils mitunter aus der ganzen Ostschweiz anreisen. «Aus Zürich oder dem Toggenburg, aus allen Ecken kommen sie nach Eschlikon. Vielfach sind es Besucher die zum ersten Mal erscheinen, aber auch ‹Wiederholungstäter› finden sich immer wieder unter der Besucherschaft.»

Angereichert wurde die Wiesentaler Werkstätte am Samstag durch einen Wasserschmöcker, beziehungsweise einen Rutengänger, der seine speziellen Fähigkeiten zelebrierte. Und Marek Krähenbühl, Neunforner Dorf- und Kunstschmied, schmiedete sich in die Herzen vieler Besucher. Dazu informierte er, wie Eisen gewonnen wird und zeigte das richtige Handling mit Hammer und Amboss.

Hinweis

Weitere Informationen unter

www.historik-eschlikon.ch

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