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ESCHLIKON: Neuer Anzug für Geschäftsbericht

An der Gemeindeversammlung ist neben dem Rechnungsabschluss auch die Erhöhung des Landkreditkontos traktandiert. Die Botschaft dazu wurde neu gestaltet.

In knapp zwei Wochen entscheiden die Eschliker Stimmbürger an der Gemeindeversammlung über den Rechnungsabschluss 2016. Dieser wird beim Souverän wohl auf wenig Gegenwehr stossen, ist er doch mit einem Überschuss von über einer halben Million Franken gezeichnet.

Weiter stellt der Gemeinderat an der Versammlung den Antrag auf eine Erhöhung des Landkreditkontos von zwei auf fünf Millionen Franken. Er macht dies laut einer Mitteilung vor allem aus zwei Gründen: Zunächst seien die Landpreise seit 1997 erheblich gestiegen, die Kreditkompetenz des Gemeinderates habe sich dadurch etwa halbiert. Zweitens müsse das Land im Landkreditkonto nach dem neuen Rechnungsmodell zu Marktpreisen bewertet werden. Der Buchwert steige dadurch von rund 1,4 Millionen auf 3,4 Millionen Franken an. Allein damit wäre laut Gemeindemitteilung die Kreditkompetenz des Gemeinderates überschritten und über den Verkauf der Liegenschaft müsste allenfalls sogar an der Urne abgestimmt werden.

Dies sei nicht im Sinne des Souveräns, der dem Gemeinderat mit dem Landkreditkonto ein wirksames Instrument aktiver Bodenpolitik an die Hand gegeben habe. «Die Erhöhung des Kreditkontos ist ein notwendiger und wichtiger Schritt für uns», sagte Gemeindepräsident Hans Mäder an einer Pressekonferenz im Mai.

Geschäftsbericht ohne Verrenkung lesbar

Um die Bürgerinnen und Bürger von Eschlikon besser und verständlicher mit Informationen zu versorgen, hat der Gemeinderat seinen Geschäftsbericht heuer neu gestaltet. Auf rund 80 Seiten erstattet er darin Bericht über das Jahr 2016. Zehn davon nutzen neu die Ressortvorstände, um über die aus ihrer Sicht wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres zu berichten.

Bisher berichtete primär die Verwaltung über ihre Tätigkeit. «Wie viele Steuerpflichtige in Eschlikon wohnen oder wie viele Personen die Krankenkassenprämien nicht bezahlen können, sind zwar alles interessante Zahlen», schreibt der Gemeinderat, «aber in der Summe für die Entwicklung der Gemeinde nicht wesentlich.» Denn die Bedeutsamkeit der Informationen sei neben der Verständlichkeit das erklärte Ziel der Neugestaltung des Berichtes.

«Klar haben wir in dieser ersten Ausgabe noch nicht alles richtig gemacht», heisst es in der Mitteilung. Deshalb seien die Bürger aufgefordert, Verbesserungspunkte mitzuteilen.

Neben den neuen Ressortberichten enthält der Jahresbericht auch Pflichtstoffe wie beispielsweise das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 29. November 2016 und den Zahlenteil. Dieser umfasst in diesem Jahr rund 45 Seiten und sei so gestaltet, dass er auch von älteren Personen ohne Lupe gelesen werden könne.

Und erstmals sind laut Mitteilung an der Gemeindeversammlung keine Turnübungen und Verrenkungen mehr nötig, um den Inhalt zu lesen, weil die Botschaft je nach Traktandum zuerst hoch-, dann quer- und schliesslich wieder hochgedreht werden musste. (red)

Gemeindeversammlung Dienstag, 27. Juni, 19.30 Uhr Mehrzweckhalle Wallenwil

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