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ESCHLIKON: Grösser, heller, moderner

Das Wohn- und Pflegeheim investiert in die Zukunft: Für 7,3 Millionen Franken entsteht ein neuer Gebäudekomplex. Der gestrige Spatenstich war der letzte für den scheidenden Heimleiter.
Sandra Grünenfelder
Vereinspräsident August Gertsch, Architekt Marcel Künzler, Vereinsmitglied Thomas Trachsel, Hochbauzeichner Kevin Kobelt und die beiden Heimleiter Stefan Koene und Eduard Wassmer. (Bild: Sandra Grünenfelder)

Vereinspräsident August Gertsch, Architekt Marcel Künzler, Vereinsmitglied Thomas Trachsel, Hochbauzeichner Kevin Kobelt und die beiden Heimleiter Stefan Koene und Eduard Wassmer. (Bild: Sandra Grünenfelder)

Sandra Grünenfelder

sandra.gruenenfelder

@thurgauerzeitung.ch

«Was lange währt, wird endlich gut», sagte Heimleiter Eduard Wassmer am gestrigen Spatenstich im Wohn- und Pflegeheim Eschlikon. «Jetzt kann es losgehen.» Er lancierte mit seiner Ansprache den Beginn des Erneuerungsbaus im Altersheim. Innert dreier Jahre werden die zwei noch bestehenden mehr als hundert Jahre alten Liegenschaften abgebrochen und durch Neubauten ersetzt. Die Vereinsträgerschaft des Alters- und Pflegeheims Eschlikon investiert rund 7,3 Millionen Franken in den neuen Gebäudekomplex, der sich in die Architektur der bereits bestehenden Neubauten einfügen soll.

«Ziel des Projektes ist nicht, grösser zu werden, sondern moderner, effizienter und bewohnerfreundlicher», so Wassmer. Es entstünden zeitgemässe Zimmer, alle mit Balkon, separater Nasszelle und mindestens 28 Quadratmetern Wohnfläche. Die Anzahl der 46 Pflegeplätze bleibt indes unverändert. Als Ergänzung zu den im Jahr 2013 erstellten Alterswohnungen werden vier zusätzliche Appartements für betreutes Wohnen eingebaut. Der Erneuerungsbau biete aber nicht nur bessere Bedingungen für die Bewohner, auch die 50 Mitarbeitenden würden von optimierten Arbeitsabläufen profitieren. «Ich bin überzeugt, dass es sehr gut wird», sagt Wassmer. Für den Heimleiter ist es bereits der dritte Spatenstich seit seinem Eintritt vor zehn Jahren – und gleichzeitig auch sein letzter. Ende August wird Wassmer in den Ruhestand treten und die Leitung des Heimes an Stefan Koene übergeben, der bereits anfangs Monat seine Tätigkeit aufgenommen hat.

Neue Tiefgarage geplant

Der Erneuerungsbau soll in zwei Etappen durchgeführt werden. In einer ersten Bauphase, die bis zum Frühling 2018 andauert, wird der südliche Trakt abgebrochen und neu gebaut. Während der Arbeiten werden dessen Bewohner im nördlichen Altbau untergebracht. Im zweiten Schritt folgt der Neubau des nördlichen Teils. Währenddessen werden deren Bewohner in den südlichen Teil umziehen. «Durch die Etappierung können alle Bewohner im Altersheim wohnen bleiben», sagt Wassmer. Sämtliche Dienstleistungen könnten dadurch weiterhin angeboten werden. Im Gestaltungsplan ist zudem eine Tiefgarage geplant, die dem Parkplatzmangel vor den Gebäuden Abhilfe schaffen soll.

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