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ESCHLIKON: Fünfhundert neue Eschliker

Auf dem Lindenacker entstehen in Eschlikon 200 Wohnungen. Das neue Fernwärmenetz wird die Grossüberbauung versorgen. Baustart ist kommende Woche, gestern war der Spatenstich.
Amy Douglas
Visualisierung des sogenannten Kopfbaus der Lindenackerüberbauung. Die Raiffeisen wird das Gebäude an der Bahnhofstrasse 2018 beziehen. (Bild: pd)

Visualisierung des sogenannten Kopfbaus der Lindenackerüberbauung. Die Raiffeisen wird das Gebäude an der Bahnhofstrasse 2018 beziehen. (Bild: pd)

ESCHLIKON. «Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.» Anlässlich des gestrigen Spatenstichs auf dem Lindenacker in Eschlikon zitierte Gemeindepräsident Hans Mäder den berühmten Philosophen Konfuzius. Mit dem Zitat verwies er auf das Bauprojekt, das Eschlikon nachhaltig verändern wird. Bis Ende 2018 entstehen auf dem Gebiet Lindenacker und Fallacker 200 neue Wohnungen, was der Gemeinde rund 500 neue Einwohner bescheren wird – ein Bevölkerungszuwachs von über zehn Prozent.

Eine neue Bushaltestelle

«Mit der Zunahme an Einwohnern muss auch die Infrastruktur wachsen», betonte denn auch Gemeinderat Alexander Sigg. Der Hochbauvorsteher sagte, dass Eschlikon an der Hörnlistrasse eine zusätzliche Bushaltestelle erhalten wird. Überhaupt war die Infrastruktur gestern ein grosses Thema, wird doch die gesamte Überbauung an das künftige Eschliker Fernwärmenetz angeschlossen werden. Realisiert von der Energie Münchwilen AG, wird dieses die Abwärme der Eschliker Schmid AG beziehen und dereinst unter anderem auch die Schulanlage heizen.

Die Investoren Josef und Urs Vetter sowie Erna und Max Siegfried flankieren Eschlikons Gemeindepräsidenten Hans Mäder. (Bild: Olaf Kühne)

Die Investoren Josef und Urs Vetter sowie Erna und Max Siegfried flankieren Eschlikons Gemeindepräsidenten Hans Mäder. (Bild: Olaf Kühne)

Das Grossprojekt wird von zwei Investoren bestritten: Auf dem Lindenacker verbaut die Lommiser Ed. Vetter AG rund 60 Millionen Franken, auf dem Fallacker die Familie Siegfried, gestern vertreten durch Erna und Max Siegfried, rund 25 Millionen. Auf dem Fallacker entstehen die Hochbauten unter anderem aus Holz, erzählte Bauherrenvertreter Rudolf Hauptlinger. «Die Gebäude werden nach dem Minergiestandard zertifiziert sein und auf dem Dach über eine Photovoltaikanlage verfügen», so Hauptlinger weiter.

Raiffeisenbank zieht um

Anwesend an dem Anlass waren auch Vertreter der Raiffeisen am Bichelsee. Die Bank wird mit ihrer Eschliker Filiale voraussichtlich Ende 2018 in den sogenannten Kopfbau der Überbauung, das viergeschossige Gebäude an der Bahnhofstrasse, umziehen. «Mit der prominenten Lage und dem sichtbareren Auftritt wollen wir unsere Präsenz in Eschlikon stärken», erklärte Verwaltungsratspräsident Thomas Mayer. Dabei werde man das Personal tendenziell eher aufstocken, sagte Bankleiter Ruedi Bleichenbacher. Somit erhält Eschlikon nicht nur 500 neue Einwohner, sondern auch den einen oder anderen zusätzlichen Arbeitsplatz.

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