ESCHLIKON: Eschlikon erwacht dank «Wuudu»

Drei junge Eschliker sorgen seit fünf Jahren für etwas regionales Party-Feeling: Ihr Verein Wurst und Durst - kurz Wuudu - veranstaltet Sommerparties mit Pool, Hüpfburg, Bar und Grill. Die Zukunft des Vereins sei offen, sagen sie.

Christoph Heer
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Der Vorstand des Eschliker Vereins Wuudu: Marcel Banz, Präsident Patrik Koller und Benjamin Tremp. (Bild: Christoph Heer)

Der Vorstand des Eschliker Vereins Wuudu: Marcel Banz, Präsident Patrik Koller und Benjamin Tremp. (Bild: Christoph Heer)

ESCHLIKON. Drei Männer, ein Ziel: Patrik Koller, Marcel Banz, Benjamin Tremp wollen Eschlikon aufleben zu lassen – zumindest wenn es ums Feiern geht. 2011 fiel der Startschuss mit einer ersten, noch im kleinen Rahmen durchgeführten Party. Stetig wuchs die Zahl der Partygänger seither infolge tadelloser Mund-Propaganda.

Benjamin Tremp und Patrik Koller kamen auf die Idee, eine Wurst-und-Durst-Party zu veranstalten. Marcel Banz benannte das Ganze in Wuudu um – eine Zusammensetzung der ersten beiden Silben von «Wurst» und «Durst» – und so besteht nun seit vier Monaten der Verein Wuudu. «Von einem eigentlich schlichten Geburtstagsfest für unseren Kumpel Patrik, wuchs die ganze Angelegenheit von Mal zu Mal. Schnell merkten wir, dass das Potenzial unserer Strassen- und Poolparties riesig ist und wir etwas Grosses erreichen können», sagt Marcel Banz. Er gehört zum Vereinsvorstand wie Benjamin Tremp und Patrik Koller, letztgenannter amtet als Präsident. Unisono weisen sie darauf hin, dass der Weg das Ziel ist und bleiben wird. «Wir wollen gar nicht wissen, wo unser Verein in zehn Jahren steht. Vielmehr nehmen und erleben wir die Gegenwart, wie sie kommt, und geniessen das, was gerade auf uns zukommt. Denn die persönlichen-, freundschaftlichen und die familiären Kontakte wollen jetzt gepflegt werden, nicht in zehn Jahren.»

17 000 Liter Wasser

Die drei sympathischen Veranstalter unterhaltsamer Parties zeigen sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Vereins Wuudu. Auf die Frage, was denn bis anhin ihr Höhepunkt darstellt, gehen die Meinungen kaum auseinander. «Auf Feedbacks legen wir schlicht und einfach keinen Wert, wir glauben das grösste Kompliment ist es, wenn die Besucher im nächsten Jahr wiederkommen. Und wenn wir sie in diesem Fall erneut zum Lachen animieren können, haben wir unsere Aufgabe erfüllt. Die friedlichen Menschen, die Kinder am Nachmittag und das Partyvolk am Abend, alle sind willkommen und gerngesehen bei unseren Sommerparties.» Mit einem 17 000 Liter Wasser fassenden Pool, mit einer Hüpfburg, einem meterlangen Grill, Bar und viel Gemütlichkeit, lockt Wuudu jährlich mehr Besucher an. Das spüre man auch seitens der Gemeindebehörde. Patrik Koller meint, dass die Gemeinde sehr positiv auf das Engagement des Vereins Wuudu reagiert hat. «Es kommt gut an, wenn man Dorfgemeinschaften fördert und das Volk zusammenbringt.» Auf die Mitarbeit von «oben» dürften sie bis jetzt auch immer zählen: «Petrus beschert uns ausschliesslich prächtiges Sommerwetter, wenn im Juli unsere Party an der Winterthurerstrasse jeweils steigt», sagt Koller lachend.

Neue Ideen sind vorhanden

Der Verein Wuudu zählt mittlerweile 18 Mitglieder – Tendenz steigend. Auf jede Sommersaison hin stecken die Kreativen des Vereins ihre Köpfe zusammen, um für neue Ideen zu sorgen. In diesem Jahr fand die Sommerparty am Wochenende vom 8. bis 10. Juli statt. Als Spezialgast war Anne Kätti mit ihrem «Kochen auf einer Milchkanne über dem offenen Feuer» dabei. Wuudu ist eine Bereicherung der regionalen Unterhaltungsszene, sowohl für Jung und Alt. Man darf gespannt sein, was auf dieser Grundlagen weiter entstehen wird.

Bild: CHRISTOPH HEER

Bild: CHRISTOPH HEER