ESCHLIKON: Die Meinungen scheinen gemacht

Am Mittwochabend informierten sich 60 Personen ein letztes Mal über die neue Sporthalle. Der Planungskredit von 380000 Franken kommt am 21. Mai an die Urne.

Christoph Heer
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Das Innere des Siegesprojektes «Out in the Green». Die Tribüne soll 200 Zuschauern Platz bieten. (Bild: Graf Biscioni Architekten/PD)

Das Innere des Siegesprojektes «Out in the Green». Die Tribüne soll 200 Zuschauern Platz bieten. (Bild: Graf Biscioni Architekten/PD)

Wie viel die neue Eschliker Sporthalle kosten wird, ist noch offen. Ihr Preis war dennoch Thema am Infoabend zur Abstimmung vom 21. Mai. Man werde aber alles unternehmen und das Möglichste dazu beitragen, dass die Kosten so tief gehalten werden wie möglich. Architekt Roger Biscioni erstickte alle aufkommenden Fragen bezüglich Kosten im Keim.

«Was wir bestimmt sagen können ist, dass wir sicher unter 12 Millionen Franken bleiben werden», sagte Biscioni. «Denn für diesen Betrag könnte man eine Dreifachturnhalle errichten, so, wie wir es in Aadorf gemacht haben. Unser Ziel wird sein, unter der Marke von 10 Millionen bleiben zu können.» Nach der Zustimmung zum Planungskredit werde man genauere Zahlen liefern können.

Biscioni war mit Schulpräsidentin Susanna Koller Brunner, Gemeindepräsident Hans Mäder, Gemeinderat Alexander Kredt und Schulbehördemitglied Beat Müller am Mittwochabend dafür zuständig, den 60 Personen das ganze Projekt noch einmal näher zu erläutern. Da über das Vorhaben schon mehrmals informiert wurde – zuletzt mit der Zustellung der Botschaft für die Abstimmung –, hielten sich insbesondere die kritischen Voten im Rahmen. Fragen und Anregungen zum Flachdach, der allgemeinen Parkplatzsituation, dem Fahrradunterstand, dem Office, den Zufahrtswegen und einigem mehr wurden so weit möglich beantwortet und aufgenommen.

Prognosen sind schwierig. Anhand des Ablaufes an diesem Informationsabend kann aber davon ausgegangen werden, dass es der Planungskredit schaffen wird. Denn Stimmung dagegen wurde nicht gemacht. Koller Brunner betonte dementsprechend, dass man am 21. Mai erst über den Planungskredit von 380000 Franken abstimmt. Danach könne man detailliertere Aussagen machen. «Wenn wir von 10 bis 12 Millionen ausgehen, werden wir nicht um eine Steuerfusserhöhung von etwa acht Prozent kommen. Die jährlich wiederkommenden Aufwendungen beziffern wir mit rund 650000 Franken.» Koller Brunner bekräftigte, dass das Eigenkapital im Budget 2017 mit 3,8 Millionen Franken sehr hoch ist.

Christoph Heer

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch