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ESCHLIKON: Die Kassen klingeln nachhaltig

Schule und Gemeinde präsentieren positive Rechnungsabschlüsse. Grund dafür sind vor allem die gestiegenen Steuereinnahmen. Kein einmaliger Effekt, betonen die Verantwortlichen.
Olaf Kühne
Zufriedene Gesichter an der Pressekonferenz: Schulfinanzchefin Ariana Brühwiler, Schulpräsident Linus Köppel, Gemeindepräsident Hans Mäder und Finanzvorsteher Alexander Kredt. (Bild: Olaf Kühne)

Zufriedene Gesichter an der Pressekonferenz: Schulfinanzchefin Ariana Brühwiler, Schulpräsident Linus Köppel, Gemeindepräsident Hans Mäder und Finanzvorsteher Alexander Kredt. (Bild: Olaf Kühne)

Olaf Kühne

olaf.kuehne

@thurgauerzeitung.ch

Es läuft in Eschlikon. Darin sind sich die Verantwortlichen von Politischer und Schulgemeinde einig. An der Pressekonferenz hinsichtlich der Gemeindeversammlung von Ende Mai gab es denn auch nur zufriedene Gesichter. Vier Prozent höhere Steuereinnahmen im vergangenen Jahr benennt Gemeinderat und Finanzvorsteher Alexander Kredt als wesentlichen Grund für die positive Bilanz – und betont gleichzeitig: «Nachsteuern und Steuern früherer Jahre liegen im üblichen Rahmen. Wir haben es also mit einem nachhaltigen Effekt zu tun: Die Steuerkraft pro Einwohner ist gestiegen.» Lag diese 2016 noch bei 2062 Franken, stieg sie vergangenes Jahr auf 2146 Franken.

So überrascht es nicht, dass beide Körperschaften ihren Stimmbürgern am 30. Mai Rechnungsabschlüsse vorlegen können, die über den einst budgetierten Rechnungen liegen. Zwar weist die Schulgemeinde einen Gewinn von lediglich 2661 Franken aus (bei einem Aufwand von 9,8 Millionen Franken), darin eingepreist ist indes bereits eine zusätzliche Einlage in den Erneuerungsfonds über 870000 Franken; diese Gewinnverwendung wird die Schulbehörde denn auch an der Versammlung beantragen.

Gemeinderat will Verschuldung weiter senken

In der Politischen Gemeinde beträgt der Gewinn 508000 Franken. Für Hans Mäder ist eine Steuersenkung dennoch kein Thema. Der Gemeindepräsident verweist auf den anstehenden Turnhallenbau (siehe Zweittext) sowie auf die kommunalen Schulden. «Es ist die erklärte Strategie des Gemeinderates, unsere Verschuldung zu senken», sagt er. «In der laufenden Legislatur konnten wir bereits 1,3 Millionen Franken Schulden abbauen – bei gleichbleibendem Steuerfuss.» Ein Blick auf die Eschliker Finanzkennzahlen bestätigt Mäder: Vergangenes Jahr lag die kommunale Verschuldung pro Einwohner bei 965 Franken. 2015, zum Legislaturbeginn, betrug dieser Wert noch 2010 Franken. Und dies, so betont Mäder weiter, ohne dass sich anstehende Investitionen aufgestaut hätten.

Angesichts einer Bilanzsumme von 13,8 Millionen Franken dürfte ein weiteres Traktandum der Gemeindeversammlung kein allzu grosses Loch in die Gemeindekasse reissen: Der Gemeinderat legt seinen Stimmbürgern eine Leistungsvereinbarung mit dem FC Eschlikon vor. Dessen Spiel- und Trainingsort, der Sportplatz Herdern, gehört der Gemeinde. Für den Unterhalt ist indes der Fussballclub zuständig – und er soll dafür künftig mit 25000 Franken jährlich entschädigt werden. «Andernorts besorgt die Gemeinde den Platzunterhalt», sagt Mäder. «Wir halten unsere Lösung für die kostengünstigere Variante.» Zudem sehe der Gemeinderat die Leistungsvereinbarung auch als Würdigung des Beitrages der Fussballer an das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde.

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