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ESCHENZ: Narren am Untersee

Die Eschenzer Familienfasnacht begeisterte mit einem farbenfrohen Umzug. Im Konfettiregen tummelten sich unter anderem Indianer, Coiffeusen und Gangster.
Margrith Pfister-Kübler
Der schönste Wagen: Die Indianer gewannen an der Eschenzer Fasnacht den ersten Preis. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Der schönste Wagen: Die Indianer gewannen an der Eschenzer Fasnacht den ersten Preis. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Margrith Pfister-Kübler

unterseerhein

@thurgauerzeitung.ch

Unter den Klängen der «Staaner Schränze» aus Stein am Rhein und den «Reiat-Geistern» aus Ramsen startete der traditionelle Umzug beim Brotlädeli pünktlich um 14.02 Uhr. Manuela Strasser von ebendiesem Brotlädeli, die unerschrockene Organisatorin dieser Fasnacht, freute sich über die riesige Beteiligung und den Ideenreichtum: «Jedes Jahr machen mehr Familien mit, das ist super», sagte sie.

Vom Piratenschiff «Hoppetosse» mit den Pippi-Langstrumpf-Girls, dem «Tresor Bank Eschenz» mit den Gangstern in edlen Anzügen und mit Waffen ausgestatten Buben und Mädchen, der Indianerinvasion mit Konfetti-Dusche auf dem Wagen, dem Coiffeur-Wagen «4-Verföhnten» und den vielen närrischen Sujets trieben alle ihr spassiges Unwesen.

Eine Konfettidusche und farbige Frisuren

Die Indianer mit einem Tipi-Zelt auf dem Wagen lockten Zuschauer in ihre Konfettidusche, die tatsächlich funktionierte. Die Coiffeusen von den «4-Verföhnten» verschönerten auf ihrem fahrenden Wagen die Frisuren der Leute mit Farbe. Die Banker-Boys und -Girls verteilten Süssigkeiten. Das Besondere am Umzug der Eschenzer Familienfasnacht ist dessen Ursprünglichkeit. Denn jede Familie legt Wert auf individuelle Kostümierung. Die Vereine greifen je ein Thema auf und tauchen so diese Eschenzer Familienfasnacht in frische Farben und erheiternde närrische Stimmung.

Nach dem grossen Umzug vergnügten sich Jung und Alt in der dekorierten Mehrzweckhalle. Auch dies war ein riesiger Publikumsmagnet. Mit schaurig schön-schrägen Tönen heizten die Guggenmusiken Staaner Schränze und Reiat-Geister ein. Orden wurden keine verteilt an der Eschenzer Familienfasnacht, obwohl die Meinung klar war: «Manuela Strasser hätte einen Orden verdient für ihr sackstarkes Engagement», sagte eine Gruppe. Doch es gab Preise für die besten Sujets: Der erste Preis bei den Gruppen ging an die Coiffeusen «4-Verföhnten», der erste Preis für den schönsten Wagen ging an die Indianer und der Roboter wurde als bester Einzelfasnächtler ausgezeichnet.

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