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ESCHENZ: Clever interpretiert

Die Rechnung der Sekundarschulgemeinde schliesst wie erwartet mit einem Minus. Zum Schmunzeln brachten an der Versammlung die Schüler, welche die neuen Jokertage zu ihrem Vorteil zu nutzen wussten.
Margrith Pfister-Kübler
Meja Kölliker, Präsidentin der Sekundarschule, überreicht Lehrer Alexander Bächle ein Geschenk zum 15-Jahr-Jubiläum als Klassenlehrer. (Bilder: Margrith Pfister-Kübler)

Meja Kölliker, Präsidentin der Sekundarschule, überreicht Lehrer Alexander Bächle ein Geschenk zum 15-Jahr-Jubiläum als Klassenlehrer. (Bilder: Margrith Pfister-Kübler)

Margrith Pfister-Kübler

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch

Vor 47 anwesenden Stimmbürgern in der Aula blickte Meja Kölliker am Dienstagabend zuerst auf eine erfreuliche Entwicklung. Die Sekundarschulpräsidentin zeigte sich stolz auf die Leistungen an der Sekundarschule Eschenz, in welcher auch die Wagenhauser Kinder die Schulbank drücken. «Der Lehrplan Volksschule Thurgau ist im Bereich IT eingeführt. Auch die Elternmitarbeit ist uns sehr wichtig.»

Dass die Rechnung 2017 mit einem Rückschlag von knapp 210000 Franken schliesst, und das Budget 2018 inklusive Investitionsrechnung mit einem Rückschlag von rund 235 000 Franken rechnet, nahmen die Stimmbürger ohne Diskussion zur Kenntnis und genehmigten die Jahresrechnung 2017 und das Budget 2018 mit gleichbleibendem Steuerfuss von 33 Prozent einstimmig.

Lieber in die Badi als zur Theaterprobe

Schulpflegerin Manuela Hovind zeigte auf, wie sich das in Revision befindende Beitragsgesetz auswirkt. Die Berechnungsgrundlagen von 2011 führen dazu, dass der Kanton weniger an die Beiträge zahlt. «Manchmal haben die Schülerinnen und Schüler unsere Erwartungen sogar übertroffen», sagte Schulleiterin Anita Bruggmann. So beim Projekt «Wir laufen einen Marathon von Wattwil auf die Schwäg-alp» der Erst-Sekschüler mit ihrem Klassenlehrer Heinrich Hetzel und der Sportlehrerin Renate Gruber. Die halbe Schweiz konnte an diesem Event teilnehmen, wurden sie doch vom SRF-Kinderradio Zambo auf der Wanderung begleitet.

Gut zu nutzen wussten die Dritt-Sekundarschüler die vom Kanton eingeführten Jokertage und brachten dabei ihre Lehrpersonen an ihre Grenzen. Schulleiterin Bruggmann fasste zusammen: «Selten konnte eine Theaterprobe mit Vollbesetzung durchgeführt werden. Gegen Ende des Schuljahres lockte die Eschenzer Badi zu sehr und unsere Dritt-Sekundarschüler machten von ihrem neuerworbenen Joker-Tage-Recht rege und mit Vorliebe gemeinsam Gebrauch.» Doch am Schluss kam alles gut: Das Abschlusstheater «Die Zeitreise» gelang trotz dieser erschwerten Umstände. Ein Schmunzeln konnten sich die Stimmbürger ob dieser cleveren Jugendlichen nicht verkneifen.

Drei Monate arbeiten in einem Betrieb

«Wir können beruhigt in die Zukunft schauen», sagte Bruggmann mit Blick auf die Schülerzahlen. Die Talsohle mit 85 ist erreicht. Im kommenden Jahr wird mit 96 und im Schuljahr 2019/20 mit 103 Schülern gerechnet. Chancen für Berufsziele markant verbessern könne man mit dem Wochenarbeitsplatz (WAP), so Bruggmann. Sie lud dazu ein, solche Plätze auch zu ermöglichen. Beim WAP arbeiten die Schüler in einem lokalen Betrieb während cirka drei Monaten, ab zwei Stunden pro Tag. Erwartet wird ein regelmässiges Feedback und ein Arbeitszeugnis nach drei Monaten.

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