Es ist Guezliziit

Die Tage sind wieder kürzer, und draussen ist es ungemütlich. Was gibt es da schöneres, als feine Guezli zu backen. Ich finde, zur Adventszeit gehören die kleinen Feinigkeiten dazu.

Drucken
Teilen

Die Tage sind wieder kürzer, und draussen ist es ungemütlich. Was gibt es da schöneres, als feine Guezli zu backen. Ich finde, zur Adventszeit gehören die kleinen Feinigkeiten dazu.

Guezlibacken darf auf keinen Fall Stress sein. Ein Grundteig ist unkompliziert herzustellen und kann über Nacht im Kühlschrank sogar eingefroren werden. Aus Mehl, Butter und Zucker kann man eine Vielzahl Formen stechen, die mit Gewürzen wie Zimt, Lebkuchengewürz, Früchten, Zuckerguss, Nüssen, Schokolade oder Marmelade abgewandelt werden können. So wird aus einem Teig ein ganzer Teller bunter Kekse für jeden Geschmack.

Wer keine Lust aufs Ausrollen und Ausstechen hat, der kann einen weicheren Teig herstellen und Löffelguezli backen. Mit dem Löffel werden Kleckse vom Teig auf dem Blech verteilt, und ab geht's mit den Leckereien in den Backofen. Eine Alternative sind Rezepte, bei denen der Teig zu einer Rolle geformt wird und runde Kekse einfach als Scheiben abgeschnitten werden.

Guezli backen gelingt mit der grossen Rezeptevielfalt (fast) immer auf Anhieb. Neben einem Backblech braucht es nicht viel. Eckige Kekse können mit einem Teigrädchen ausgeschnitten werden. Mit einer Vielzahl an Ausstechformen kann der Teig jede gewünschte Form annehmen. Für Linzer oder Spitzbuben braucht man Ausstechformen mit Löchern, durch die man die Konfitürenfüllung sehen kann. Fürs Dekorieren ist schliesslich ein Backpinsel notwendig, um den Guss aufzutragen.

Erich Berger, prämierter Koch und Mitglied im Vorstand von Gastro Hinterthurgau betreibt eine Kochschule in Münchwilen. info@bergers-kochart.ch www.ritterschmaus.ch

Aktuelle Nachrichten