«Es ist ein Geben und Nehmen»

Zum Dank für ihre Arbeit lud der Dachverband für Freiwilligenarbeit Ehrenamtliche zu einem geselligen Abend ein.

Hugo Berger
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Beim Apéro des Dachverbandes für Freiwilligenarbeit haben sich die Gäste einiges zu erzählen. (Bild: Hugo Berger)

Beim Apéro des Dachverbandes für Freiwilligenarbeit haben sich die Gäste einiges zu erzählen. (Bild: Hugo Berger)

Mit dem Glas in der Hand stehen die 145 Gäste plaudernd im Foyer des Stadtcasinos. Alle setzen sie sich als freiwillige Helfer in den verschiedensten Bereichen wie etwa für Behinderte, Betagte und Migranten ein. Als Dank lädt der Dachverband für Freiwilligenarbeit alle zwei Jahre zu einem Nachtessen mit Unterhaltungsprogramm. «Dass sich jemand tagtäglich uneigennützig für andere einsetzt, ist nicht selbstverständlich», sagte Paul Gruber, Präsident des Dachverbandes Frauenfeld, bei der Begrüssung. Stadträtin Elsbeth Aepli dankte den Helfern mit den Worten: «Dank euch ist Frauenfeld eine reiche Stadt.» Viele Bereiche würden ohne Hilfe nicht funktionieren. Die Stadt könne nicht für alles zuständig sein.

Gemeindepräsidentin Ursula Duewell hob hervor, der Einsatz der freiwilligen Helfer und Helferinnen, wie etwa der Mahlzeitendienst oder die Begleitung zu einem Arztbesuch, trage nicht zuletzt auch zur Lebensqualität der älteren Leute bei und verhindere deren Vereinsamung.

Die unbezahlte Arbeit zum Wohle Dritter sei nicht nur ein Geben, sondern es komme auch viel zurück, so die Meinung etlicher Helfer und Helferinnen. «Es ist auch ein bisschen ein Danke dafür, dass es uns so gut geht», sagt Margrit Isenring aus Nussbaumen. Sie unterstützt unter anderem seit vielen Jahren Behinderte beim Turnen. Im eingestreuten Unterhaltungsteil genossen die Gäste verschiedene Showblocks, so etwa eine Zaubershow oder einen Liedervortrag.