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«Es braucht euch!»

Das Amt für Freizeitanlagen und Sport lud die Jugendleiterinnen und -leiter der städtischen Vereine zu einem geselligen Abend ins Casino ein – als Zeichen dankbarer Wertschätzung.
160 Jugendleiterinnen und -leiter folgten der Einladung der Stadt und nutzten die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen. (Bild: art)

160 Jugendleiterinnen und -leiter folgten der Einladung der Stadt und nutzten die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen. (Bild: art)

Der Anlass ist nicht neu – ganz im Gegenteil –, jedoch bei den geladenen Gästen sehr beliebt. Nur so liess es sich erklären, dass auch beim nunmehr 24. Mal nicht weniger als 160 Jugendleiterinnen und -leiter aus 23 Vereinen trotz eines wunderschönen Sommerabends sich nicht nehmen liessen, im Frauenfelder Casino gemeinsam einen geselligen Abend mit Apéro, kurzer Ansprache, Buffet und Showteil (Jonglage) zu verbringen.

Es war jedoch nicht nur ein Abend, an dem sich die städtischen Stellen bei den Ehrenamtlichen bedankten, sondern zugleich eine optimale Gelegenheit für die Vereinsvertreter, um sich gegenseitig besser kennen zu lernen. Da sprachen «Pfader» mit Fussballern und Turnerinnen mit Musikern. Auch Stadtrat Ruedi Huber sah dies als grosse Stärke des Events an: «Das Zusammentreffen und der gemeinsame Gedankenaustausch, und zwar auf eine total unkomplizierte Art, ist hier ohne weiteres möglich und erwünscht», so der Frauenfelder Departementsvorsteher für ­Werke, Freizeitanlagen und Sport.

«Stets mit Freude bei der Sache»

Den vielen ehrenamtlichen Jugendleiterinnen und -leitern den offiziellen Dank zu überbringen, blieb dieses Mal Maurizio Hugentobler vorbehalten. Der Leiter des städtischen Amtes für Freizeitanlagen und Sport hob in seiner Grussbotschaft die grosse Bedeutung der Jugendarbeit für Frauenfeld hervor und bedankte sich bei den Anwesenden für deren wertvollen Einsatz. «Ihr alle richtet euer Engagement nicht aus Zwang, sondern freiwillig aus. Ihr seid nicht auf Lohn aus, sondern behaltet stets die Freude an der Sache, stellt die jungen Menschen in den Mittelpunkt und vermittelt ihnen Werte», lobte Hugentobler.

Eine Gesellschaft brauche das Engagement solcher Idealisten: «Ihr tragt mit eurem Einsatz, eurer Kreativität und Eigeninitiative zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei. Diese Arbeit wirkt in einem Masse solidaritätsstiftend, wie es die Stadt Frauenfeld alleine nie organisieren könnte», betonte Hugentobler.

Ein wertschätzender Abend wie dieser sei das Mindeste, was man als Stadt den Ehrenamtlichen von Zeit zu Zeit zurückgeben könne. Denn im Grunde genommen sei der unermüdliche und freiwillige Einsatz vieler nicht mehr und nicht weniger als «eine tragende Säule unseres Gemeinwesens», so Hugentobler.

Engagement noch stärker fördern

Diese Art von Teilnahme am Gemeinwesen sei nicht nur wichtig, sondern werde in Zukunft noch eine grössere Bedeutung bekommen. «Die Arbeit von euch ist identitätsstiftend und ein Kitt für die Gesellschaft.» Deshalb stand für Hugentobler ganz klar fest: «Es braucht euch. Und eure Arbeit muss mindestens erhalten, wenn nicht sogar noch stärker gefördert werden!»

Christof Lampart

frauenfeld@thurgauerzeitung.ch

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