Ertragreiches 2014 für Raiffeisen

Mit 8071 Genossenschaftsmitgliedern ist die Raiffeisenbank Frauenfeld gut lokal verankert. Das zahlt sich aus. Der Reingewinn stieg im vergangenen Jahr auf 530 000 Franken.

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Zufrieden: Bankleiter Reto Inauen und VR-Präsident Marcel Epper. (Bild: pd)

Zufrieden: Bankleiter Reto Inauen und VR-Präsident Marcel Epper. (Bild: pd)

FRAUENFELD. Mehr Hypothekarausleihungen und ein starker Zufluss an Kundengeldern: Die Raiffeisenbank Frauenfeld blickt in allen Bereichen auf ein ertragreiches Jahr 2014 zurück. Dies ist einer Medienmitteilung der Bank zu entnehmen. Für die Herausforderungen der aktuellen Ereignisse an den Zins- und Finanzmärkten fühle sich die Bank gewappnet.

Viele Kundengelder zugeflossen

Die Bilanzsumme 2014 kann sich sehen lassen: Um 30 Millionen ist sie auf 554 Millionen Franken angestiegen – ein Wachstum von 5,75 Prozent. Entsprechend zufrieden zeigt sich Reto Inauen, Vorsitzender der Bankleitung: «Dank des Anstiegs bei den Hypothekarausleihungen und des starken Zuflusses an Kundengeldern ist 2014 für uns ein sehr erfolgreiches Jahr, das an die vergangenen ertragreichen Jahre anknüpft.» In Zahlen ausgedrückt kann die Raiffeisenbank Frauenfeld bei den Kundenausleihungen einen Zuwachs um 31,5 Millionen auf 486 Millionen Franken verzeichnen. Die Kundengelder stiegen um 27 Millionen auf 497 Millionen Franken. Die Nachfrage nach Hypothekarkrediten zeige, dass Raiffeisen weiterhin ein kompetenter Partner bei der Finanzierung von Wohneigentum sei, sagt Inauen. Das überdurchschnittliche Wachstum solle jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass jeder Kunde einer strengen Bonitätsbeurteilung unterzogen und das Risiko jedes Kredits genau eingeschätzt werde, sagt Inauen. Die Qualität des gesamten Kredit-Portfolios der Bank sei nach wie vor ausgezeichnet.

Höherer Jahresgewinn

Beim Betriebsertrag resultiert ein Minus von rund 1,5 Prozent. Dank des um 4,5 Prozent tieferen Geschäftsaufwandes steigt der Bruttogewinn um 3,2 Prozent auf knapp drei Millionen Franken. Der Jahresgewinn liegt bei 530 000 Franken – 2,4 Prozent mehr als 2013. Mit Blick auf die Ereignisse an den Zins- und Finanzmärkten sagt Inauen: «Es wird ein sehr anspruchsvolles Jahr.» Die Bank sei jedoch mit ihrer lokalen Verankerung in Frauenfeld gut aufgestellt. Dafür würden auch die 8071 Genossenschafter sprechen. (red.)

Raiffeisenbank Frauenfeld: 22. April, Generalversammlung; 23. April, Orientierungsversammlung; beide Veranstaltungen in der Festhalle Rüegerholz in Frauenfeld

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