Erstmals einen Strohwein vom Guggenhürli

FRAUENFELD. «Der Besondere» heisst der neue Wein, den Präsident Urs Fankhauser anlässlich der Generalversammlung der Genossenschaft Guggenhürli am Mittwoch vorstellte. Der Ertrag aus dem Weinberg liege zwar mit rund 1200 Kilogramm im Jahresvergleich im unteren Drittel.

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Präsident Urs Fankhauser zeigt eine Flasche Strohwein. (Bild: Alois Schwager)

Präsident Urs Fankhauser zeigt eine Flasche Strohwein. (Bild: Alois Schwager)

FRAUENFELD. «Der Besondere» heisst der neue Wein, den Präsident Urs Fankhauser anlässlich der Generalversammlung der Genossenschaft Guggenhürli am Mittwoch vorstellte. Der Ertrag aus dem Weinberg liege zwar mit rund 1200 Kilogramm im Jahresvergleich im unteren Drittel. Die Qualität sei hingegen mit rund 77 Öchsle ausgezeichnet. Daher habe sich der Vorstand entschlossen, unter dem Namen «Der Besondere» einen Strohwein zu produzieren. Die Genossenschafter konnten sich nach dem geschäftlichen Teil von der Qualität sowohl des Müller Thurgau als auch des «Besonderen» überzeugen. Wie Präsident Fankhauser ausführte, bezwecke die Genossenschaft «die Erhaltung des alten Reb- und Sommerhauses und des umliegenden Rebbergs». Haus und Rebberg seien in den letzten 50 Jahren gehegt und gepflegt worden und befänden sich in ausgezeichnetem Zustand. Im abgelaufenen Vereinsjahr habe man die Küche erneuert.

Trauungen weiter möglich

Erfolgreich ausgefallen sei auch das Geschäft mit den Trauungen. 31 Paare hätten sich 2013 entschlossen, sich im Guggenhürli das Ja-Wort zu geben. Das habe zum guten Abschluss beigetragen. Die Rechnung weist nach Rückstellungen von 6000 Franken einen Gewinn von gut 700 Franken aus. Fankhauser sagte, dass weiterhin Trauungen im Guggenhürli möglich seien. Das habe der höchste Thurgauer Zivilstandsbeamte erklärt. (as)

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