Erstes Mal am neuen Ort

FRAUENFELD. Beim Seminar über die historischen Berufsfelder handelt es sich um die erste derartige Veranstaltung im 2011 eröffneten neuen Thurgauer Staatsarchiv. Für einen Landkanton ist es eine von wenigen Möglichkeiten, das Interesse der universitären Geschichtsforschung auf sich zu ziehen.

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FRAUENFELD. Beim Seminar über die historischen Berufsfelder handelt es sich um die erste derartige Veranstaltung im 2011 eröffneten neuen Thurgauer Staatsarchiv. Für einen Landkanton ist es eine von wenigen Möglichkeiten, das Interesse der universitären Geschichtsforschung auf sich zu ziehen. Das sei in den letzten dreissig Jahren schwieriger geworden, sagt der Thurgauer Staatsarchivar André Salathé. «Die Lehrenden müssen einen Impuls geben, vor Ort mit den Beständen zu arbeiten.» Das letzte Seminar im alten Staatsarchiv fand 1997 zum Thema Helvetik statt. Laut Salathé hatte es einen «grossen Erfolg». Mehrere akademische Arbeiten seien daraus entstanden.

Das soll auch jetzt der Fall sein. Seminarteilnehmer sollen Beiträge liefern an «Alltag und Wirtschaft», den zweiten Band der Reihe «Der Thurgau im späten Mittelalter», die zum 600-Jahr-Jubiläum des Konstanzer Konzils erscheint. (wu)

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