Erst umziehen, wenn es nicht mehr anders geht

Gemäss Projektbeschrieb war das Ziel der Befragung, dass sie von den potenziellen Nutzern wissen will, welche konkreten Vorstellungen sie von altersgerechtem Wohnen haben. 213 Münchwiler haben den Fragebogen ausgefüllt. Das Resultat liefert somit gemäss Umfrageinstitut zuverlässige Werte.

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Gemäss Projektbeschrieb war das Ziel der Befragung, dass sie von den potenziellen Nutzern wissen will, welche konkreten Vorstellungen sie von altersgerechtem Wohnen haben. 213 Münchwiler haben den Fragebogen ausgefüllt. Das Resultat liefert somit gemäss Umfrageinstitut zuverlässige Werte. Hier die wichtigsten Ergebnisse: 84 Prozent der Befragten können sich durchaus vorstellen, später einmal in eine Alters-/Seniorenwohnung zu ziehen. Der grösste Teil davon jedoch nur, wenn es wirklich nicht mehr anders gehen würde. Nur 24 Prozent würden umziehen, ohne dass die Lebensumstände sie dazu zwingen würden. Von der Wohnform in einer Altersüberbauung ist eine eigene Wohnung mit 85 Prozent der Favorit. Eine Alters-WG lehnen 63 Prozent ab. Im Fazit schreibt die durchführende Firma Polyquest, dass aus den Antworten in Münchwilen ein Nachfragepotenzial für Wohnen im Alter von rund 10 bis 15 Prozent bei der Bevölkerung ab 50 Jahren abgeleitet werden kann. Weiter wollen die meisten älteren Personen in Münchwilen bleiben. Aber, die Leute wollen so lange wie möglich zu Hause wohnen. Deshalb verteilt sich die Absicht, in eine Alterswohnung umzuziehen, auf mehrere Jahrzente. Eine Nachfrage sei aber durchaus vorhanden. (ibr)