Eröffnung des umgebauten Ortsmuseums

DIESSENHOFEN. Morgen Freitag, 17. August, wird um 19 Uhr mit einer Vernissage die neue Ausstellung über Unterwasserarchäologie und Seenforschung eröffnet.

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Vor rund einem halben Jahr wurden das Ortsmuseum Diessenhofen geschlossen und die Räumlichkeiten umgebaut. Die Ausstellung «Der Rhein als Lebensader» ist ganz verschwunden, die wertvolle Arbeit jedoch in Form einer Broschüre sowie als CD-ROM festgehalten. Die Toiletten wurden saniert, für kleinere Anlässe und Apéros wurde eine Küche eingebaut.

Der Stadtrat freut sich, zur Neueröffnung dieser Räumlichkeiten einzuladen. Kantonsarchäologe Hansjörg Brem wird in die neue Ausstellung einführen, bevor Stadtammann Walter Sommer die interessierte Bevölkerung über den Umbau im ehemaligen Ortsmuseum orientieren und abschliessend zu einem Apéro einladen wird.

«Der See erzählt» ist der Titel einer Sonderausstellung über Unterwasserarchäologie und Seenforschung. Die Pfahlbauten des Bodensees und des Zürichsees gehören zum besonders wertvollen archäologischen Kulturgut des Alpenvorlandes. Ganze Dorfanlagen der Steinzeit und Bronzezeit blieben, von Seeablagerungen überdeckt, unter Luftsauerstoffabschluss über Jahrtausende konserviert.

Weniger bekannt ist, dass viele Flachwasserbereiche heute einer starken Erosion unterworfen sind. Fundstellen und Funde drohen an vielen Uferabschnitten ein Raub der Wellen zu werden. (red.)