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ERMATINGEN: In Ermatingen entsteht ein neuer Hotspot am Untersee

Die Gemeinde Ermatingen erhält ein neues Herzstück: Für 6,731 Millionen Franken wird die Stedi saniert und ausgebaut. Zudem gibt es einen neuen Hafen und einen verlängerten Bootssteg. Die Stimmbürger sprachen sich an der ausserordentlichen Germeindeversammlung klar für das Projekt aus.
Nicole D'orazio
Die Hafenanlage von Ermatingen wird rundum erneuert. Die Pläne sehen eine Erhöhung vor, damit die Stedi künftig auch nicht mehr so häufig überschwemmt wird. (Bild: PD)

Die Hafenanlage von Ermatingen wird rundum erneuert. Die Pläne sehen eine Erhöhung vor, damit die Stedi künftig auch nicht mehr so häufig überschwemmt wird. (Bild: PD)

«Die Stedi ist das Herz unserer Gemeinde. Hier trifft man sich», sagte Martin Stuber, Gemeindepräsident von Ermatingen am Dienstag an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung. Das Interesse war gross. 216 Stimmbürger kamen in die Mehrzweckhalle. Auf der Traktandenliste stand das Kreditgesuch für die Sanierung der Stedi, den Ausbau des Stedihafens inklusive des Ersatzes der Aussenmole sowie den Ausbau des Bootsstegs östlich der Schifflände. Es ging um 6,731 Millionen Franken. Der Kredit hatte sich etwas verringert, weil der Kanton Thurgau nun 600000 Franken an den Ersatz der Aussenmole anstelle der ursprünglich 360000 Franken bezahlt.

Die Anwesenden waren dem Projekt mehrheitlich positiv gestimmt. Die Fragen bezogen sich vor allem auf die künftigen Bootsplätze im neuen Stedihafen sowie am verlängerten Steg Ost. Denn vom Kanton aus muss im Gegenzug das Bojenfeld Ost aufgehoben werden. Ein Votant äusserte seine Sorge darüber, dass die Besitzer kleiner Boote künftig benachteiligt werden. «Niemand wird seinen Stegplatz verlieren», versicherte ihm Stuber. «Die jetzigen Inhaber der Bootsplätze können wählen, ob sie in den Hafen, an den Steg Ost oder auch ins westliche Bojenfeld wollen.» Andere Votanten waren besorgt, dass die Boote am neuen Steg Ost falsch aufgereiht werden und sie zu steil im Wind stehen.

Arbeiten sollen bereits im Herbst losgehen

Die Abstimmung fiel am Schluss klar aus: 197 stimmten Ja, lediglich 14 Nein. Der Zeitplan für die Umsetzung sei ehrgeizig, sagte Reto Mästinger vom Planungsteam. Gehe alles glatt, sollen die Arbeiten bereits in diesem Herbst losgehen. Geplant ist, dass die fertige Stedi der Bevölkerung im Sommer 2020 übergeben wird.

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