Erlen: Rücktritt in Mailaffäre

ERLEN. Der Feuerwehrkommandant von Erlen, der in die Affäre um üble Beschuldigungen gegen einen Hauswart verwickelt ist, zieht die Konsequenzen. Er hat per sofort seinen Rücktritt eingereicht.

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Die anonymen Vorwürfe sorgten für böses Blut an der Schule in Erlen. (Bild: Donato Caspari)

Die anonymen Vorwürfe sorgten für böses Blut an der Schule in Erlen. (Bild: Donato Caspari)

Die Affäre um anonyme E-Mails mit Vorwürfen an die Adresse eines Abwarts der Schule Erlen hat personelle Konsequenzen. Der Mann, der gestanden hat, die Mails mit an den Abwart gerichteten Pädophilie-Vorwürfen verschickt zu haben, tritt per sofort von seiner öffentlichen Funktion als Feuerwehrkommandant und Mitglied der Feuerwehr Erlen zurück. Das teilt die Gemeinde in einem Communiqué mit.

Der Mann habe ebenso seine Rücktritte aus der Feuerschutzkommission, der Kommission der Zivilschutzregion Aachthurland und als Stellvertreter des RFO-Chefs bekannt gegeben, heisst es im Communiqué. "Der Gemeinderat Erlen nimmt diese Entscheide zur Kenntnis und genehmigt sie", schreibt er.

Die interimsmässige Führung der Feuerwehr Erlen übernimmt laut der Mitteilung Vizekommandant Roger Näf. (pd/red.)

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