Erinnerungen an Alfred Ilg

In der Alfred-Ilg-Gesellschaft mit Sitz in Frauenfeld haben sich Freunde Äthiopiens zusammengefunden. Die Gesellschaft will die Erinnerung an den grossen Frauenfelder Ilg für die zukünftigen Generationen wachhalten. Am 7. Januar 2016, am 100.

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In der Alfred-Ilg-Gesellschaft mit Sitz in Frauenfeld haben sich Freunde Äthiopiens zusammengefunden. Die Gesellschaft will die Erinnerung an den grossen Frauenfelder Ilg für die zukünftigen Generationen wachhalten. Am 7. Januar 2016, am 100. Todestag Ilgs, organisiert die Gesellschaft im Frauenfelder Rathaus eine Gedenkveranstaltung, an der verschiedene Referenten Leben und Werk des vielleicht bedeutendsten Auslandschweizers in zivilen Diensten beleuchten werden. Auch ein Enkel Ilgs wird zu Wort kommen und über seinen Grossvater aus seiner Sicht berichten. Im Anschluss an die öffentliche Veranstaltung offeriert die Stadt Frauenfeld einen Apéro. Als weitere Veranstaltungen im Zusammenhang mit Alfred Ilg finden nächstes Jahr zwei Ausstellungen statt: Im Foyer des kantonalen Verwaltungsgebäudes in Frauenfeld eine Alfred-Ilg-Ausstellung, unter anderem mit Leihgaben aus der ethnographischen Sammlung des Völkerkundemuseums der Universität Zürich. Die Ausstellung startet am Freitag, 29. April und dauert bis Ende Mai. Ab Samstag, 30. April zeigt der Lions-Club Iselisberg in der städtischen Galerie zur Baliere in Frauenfeld eine «Tingatinga-Ausstellung». Tingatinga ist eine in den 1960er-Jahren in Tansania entstandene und nach ihrem Begründer, Edward Saidi Tingatinga, benannte Kunstform der Malerei. Die Bilder können gekauft werden, der Erlös kommt der sich in Gründung befindlichen Alfred-Ilg-Stiftung zu gute. (ruh)

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