Erdsonden sollen Moschee für 300 Betende beheizen

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Die Islamische Gemeinschaft Frauenfeld existiert seit 1998 und zählt heute knapp 300 Mitglieder. Noch bis Ende Jahr ist der Verein an der Gewerbestrasse 3 eingemietet. Vis-à-vis an der Gewerbestrasse 6 – direkt neben der Zuckerfabrik – hat sich der Verein 2200 Quadratmeter Land gekauft. Dort entsteht derzeit für rund 1,6 Millionen Franken das Islamische Vereins- und Kulturzentrum mit einer Fläche von etwa 850 Quadratmetern und drei Etagen. Die Gebetsräume sind geschlechtergetrennt und bieten rund 300 Personen Platz. Wegen der Statik musste von den ursprünglichen Plänen für eine gläserne Dachkuppel abgesehen werden, die definitiv intransparent bleibt. Drei Erdsonden sollen die Moschee beheizen, wozu derzeit bei der Stadt ein Baugesuch öffentlich aufliegt. Der Spatenstich für die Moschee erfolgte im vergangenen Dezember. Nach 2009 und 2011 ist es der dritte Anlauf für den Bau einer Moschee in Frauenfeld. 2009 haben sich Anwohner erfolgreich gegen einen Bau gewehrt, zwei Jahre später scheiterte die Gemeinschaft an zu hohen Kosten. (sko)